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Foto Christian Gursky

Deine Suche hat ein Ende

Schenke mir nur ein paar Minuten deiner Zeit und ich lüfte das Geheimnis deiner erfolgreichsten Konkurrenten, damit du es nachmachen kannst und fortan leichter Kunden gewinnst.

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Wie dein Lead-Magnet und ein E-Mail-Funnel dir rund um die Uhr neue Anfragen und Kontakte bescheren

Dein Lead-Magnet soll endlich Realität werden, weil du so mehr Webseitenbesucher für deine Newsletter-Liste gewinnen kannst?

Das ist sicher eine gute Idee. Denn vermutlich hast du es schon oft gehört:

Online gewinnst du Kunden, indem du ihnen ein kostenloses Geschenk anbietest.

Das Geschenk wird dann per E-Mail-Marketing-Programm ausgeliefert und der gewonnene Kontakt gilt nun als Interessent für dein Angebot. In den kommenden Tage erhält dein Interessent vollautomatisch vorher getextete Verkaufsmails und dann kauft er dein Angebot.

Vielleicht hast du auch schon gehört, dass einige clevere Marketer dem Ganzen auch einen schönen Namen gegeben haben: Lead-Magnet E-Mail-Funnel.

Uuuiiiii… 😉 Klingt modern, nicht wahr?

Aber egal wie es heißt – du findest das Konzept spannend.

Aber es bereitet dir auch Kopfschmerzen.

Denn

  • du musst deinen Lead-Magneten bauen
  • und dringend herausfinden, wie du das alles technisch einfädelst
  • und lernen, wie du die neuen Kontakte zielgerichtet zu Kunden machst

Mein Ziel mit diesem Artikel ist es darum, dir alles zum Thema Lead-Magnet aufzuschreiben, was du wissen musst. Außerdem gebe ich dir weitere wertvolle Tipps, falls du schon einen Lead-Magneten auf deiner Webseite anbietest.

Ich habe bereits früher einmal in meinem Podcast über Lead-Magneten gesprochen. Wenn du das zuerst hören möchtest, dann nutze gerne diesen Player.

Dieser Artikel greift vieles aus der Podcast-Episode auf. Aber er geht noch viel detaillierter auf das Thema ein. Also, bereit? 🙂

Wie ein Lead-Magnet neue Leads gewinnt

Den Ablauf dahinter kennst du schon von anderen Webseiten, auf denen du gewesen bist:

1. Man trägt seine E-Mail-Adresse in ein Formular ein.
2. Man bekommt eine E-Mail mit einem Link zum Lead-Magneten – sehr oft handelt es sich um ein PDF.
3. Man bekommt in den Tagen danach mehrere E-Mails, in denen einem ein Angebot gemacht wird.

Dir ist also schon klar, dass du dafür neben Veränderungen auf deiner Webseite auch eine E-Mail-Marketing-Software einsetzen musst.

Der Teufel aber, so schwant dir, liegt mal wieder im Detail.

Hinzu kommt, dass es sich dabei um ein Tauschgeschäft handelt. Der Webseitenbesucher will was von dir – das Geschenk. Und du willst was vom Webseitenbesucher – Umsatz. 🙂

Es ist also nicht allein ein Technik-Problem. Sondern es sind mindestens mal zwei Menschen mit ihren Gefühlen, Sorgen und Bedürfnissen beteiligt. Und Gefühle machen die Sache meistens nicht leichter, kann ich dir sagen.

Was ist ein Lead-Magnet?

Ein Lead-Magnet hilft dir also, wenn du deine E-Mail-Liste aufbauen willst.

Das klingt logisch, denkst du. Gleichzeitig ist dir aber vielleicht gar nicht zu 100% klar, was ein Lead-Magnet ist. Aber keine Sorge, das ist leicht erklärt.

Dein Lead-Magnet ist dein Geschenk an deine Webseitenbesucher.

Das Geschenk kann jeder Webseitenbesucher kostenlos bekommen. Er muss sich im Gegenzug nur auf deiner E-Mail-Liste eintragen und für den Newsletter anmelden. Und schon bekommt er das Geschenk – den Lead-Magneten – automatisch ausgeliefert.

Ein anderes Wort für Lead-Magnet ist übrigens Freebie. Beide Begriffe meinen dasselbe. Ich mag den Begriff Lead-Magnet aber ein wenig lieber, weil er so schön technisch klingt. 🙂

Dein Lead-Magnet ist also die Grundlage für ein Tauschgeschäft.

Dein Webseitenbesucher tauscht nämlich die Erlaubnis, ihm E-Mails zuzusenden. Als “Entlohnung” dafür schenkst du ihm den Lead-Magneten.

Einmal eingerichtet, findet dieser Austausch von E-Mail-Adresse und Lead-Magnet vollautomatisch statt, sodass Deine Webseite von nun an 365 Tage im Jahr, 7 Tage die Woche und 24 Stunden am Tag neue Interessenten und damit potenzielle Kunden für dich “einsammelt”.

Vollautomatisch bedeutet übrigens auch, dass dein Lead-Magnet in digitaler Form vorliegen sollte. Denn nur dann kann deine Webseite mit Hilfe einer Software auch wirklich sofort auf die Handlung deines Webseitenbesuchers reagieren und das Geschenk komplett übergeben. Wäre dein Lead-Magnet hingegen etwas Physisches, müsstest du auch noch eine Art Logistik-Kette einrichten, in der Menschen dann den Versand organisieren. Außerdem hättest du dann sogar echte Kosten zu tragen.

Ein “Knaller”-Lead-Magnet ist also etwas Digitales wie ein PDF oder ein Video. Denn dann geht es vollautomatisch und produziert keine Stückkosten auf deiner Seite.

Natürlich ist das Ziel, dass die neu gewonnenen Kontakte früher oder später auch zu Kunden werden. Denkt man diesen Gedanken weiter, so ergibt sich, dass der Lead-Magnet nur dann potenzielle Kunden anlockt, wenn er nicht ein willkürliches Thema behandelt, sondern für deine Zielgruppe nützlich ist. Am besten löst er sogar ein kleines Problem, das deine Zielgruppe momentan hat.

Fassen wir also nochmal zusammen:

  1. Dein Lead-Magnet ist ein digitales und kein physisches Produkt
  2. Dein Lead-Magnet ist kostenlos und wird gegen die E-Mail-Adresse getauscht.
  3. Der Lead-Magnet soll deiner Zielgruppe einen Nutzen bringen – damit du damit in Vorleistung gehen und Vertrauen aufbauen kannst
  4. Weil “nützlich” alleine nicht zwingend die richtigen Menschen anspricht, sollte dein Lead-Magnet ein konkretes Problem Deiner Wunschkunden lösen

Soweit sollte nun klar sein, was ein Lead-Magnet beziehungsweise Freebie ist.

Der Aspekt, dass dein Lead-Magnet jedoch von deiner Webseite vollautomatisch ausgeliefert werden soll, könnte Kopfschmerzen bereiten. Aber keine Sorge, darum kümmern wir uns später noch.

Was der Lead-Magnet E-Mail-Funnel für dich tut

Der Lead-Magnet – so viel ist dir bestimmt jetzt klar – ist also ein wichtiger Baustein auf dem Weg zur Automatisierung deiner Kunden- und Interessentengewinnung.

Die Frage ist also nicht mehr, OB du einen Lead-Magneten benötigst. Die Frage ist nur, WANN du dich damit beschäftigen solltest.

Denn es geht ja im Tagesgeschäft immer auch darum, die wirklich wichtigen Dinge zu tun. Und nicht darum, Dinge zu tun, damit wir uns nur “produktiv fühlen”, aber im Grunde unser Geschäft doch nicht weiterentwickeln.

Es gibt viele vermeintliche Gründe, warum du vielleicht jetzt besser noch nicht an deinem Lead-Magnet E-Mail-Funnel arbeiten solltest. Aus meiner Sicht aber solltest du es keinesfalls länger aufschieben, sondern dich jetzt an die Arbeit machen.

Denn wir wollen ja deine Kundengewinnung automatisieren.

Und unser Ziel bei der Automatisierung ist nichts weniger, als eine Marketing-Maschine für dein Angebot einzurichten. Denn so eine Maschine gewinnt dann eigenständig neue Kunden für dein Geschäft, wenn du zum Beispiel krank oder im Urlaub bist.

Und weil das eine richtig gute Sache ist, will ich dir die Prinzipien hinter so einer Maschine gerne im Detail erläutern. Schau dir dazu einfach das Video an.

Wenn du nun das Video komplett geschaut hast, dann weißt du, warum dein Lead-Magnet E-Mail-Funnel gerade dann besonders wichtig ist, wenn du mehr Fremde zu Neukunden machen willst.

Denn erst der Lead-Magnet führt dazu, dass Webseitenbesucher ganz vorn in deine Marketing-Maschine einsteigen.

Anders formuliert: wenn du noch kein Social Media-Star bist, der tausende von Followern hat und deshalb über viele “warme” Leads verfügt, ist der Lead-Magnet besonders wichtig.

Warte also nicht länger, sondern komm’ ins Tun.

Wie dein Lead-Magnet beim Verkaufen hilft

Wusstest du eigentlich, dass ich früher Bier überhaupt nicht mochte? Ich mochte es mal so gar nicht… das hat sich im Laufe der Jahre jedoch verändert. Dazu später mehr…

Lass uns erstmal weiter über den Lead-Magnet E-Mail-Funnel nachdenken. Der Lead-Magnet E-Mail-Funnel und deine Marketing-Maschine haben beide dasselbe Ziel. Sie wollen möglichst viele der „kalten“ Kontakte in Kunden verwandeln.

„Kalt“ in der Sprache der Verkäufer sind Menschen, die dich und dein Angebot noch kaum oder sogar noch gar nicht kennen. Was also kann und muss der Lead-Magnet E-Mail-Funnel tun, um diese Fremden zu begeisterten Käufern zu machen?

Nun, in der Theorie klingt es ja ganz einfach:

Peter kommt zufällig auf deine Webseite. Liest dort von deinem Lead-Magneten und will das Ding haben. Trägt mit Vorfreude seine E-Mail-Adresse ein und fünf Minuten später ist der Link zu deinem Lead-Magneten da. Peter liest deinen Lead-Magneten, erlebt ein oder zwei Aha-Erlebnisse, ist begeistert von dir und deiner Kompetenz und kauft fortan alle deine Produkte…

Das klingt gut, oder? Ja.

Aber ist das auch “realistisch”? Vielleicht.

Denn eine der Dinge, die dein Funnel “bearbeiten” muss, sind die Überzeugungen. Was meine ich damit?

Nun, damit dein „Lead“ dein Angebot kauft, muss er (oder sie, aber ich beschreibe es jetzt mal in der männlichen Schreibweise…) eine bestimmte Kombination von Überzeugungen haben.

Die grundlegenden Überzeugungen sind Expertenwahrnehmung, Seriosität und Vertrauen.

Dein Lead muss also 1. glauben, dass du ein Experte auf dem Gebiet bist.

Dein Lead muss 2. glauben, dass du seriös bist.

Und Dein Lead muss dir 3. als Person vertrauen. Je weniger Garantien du deinen Kunden geben kannst, desto mehr muss man dir vertrauen. Gerade für Dienstleister und im Online Business ist Vertrauen also besonders wichtig.

Aber nicht nur das…

Dein Lead muss auch für sich akzeptieren, dass er das Problem hat, das du lösen kannst.

Am Beispiel wird das ganz deutlich: Ein Dicker, der glaubt, er sei ein Dünner, kauft keine Ernährungsberatung.

Wenn er dann auch noch davon überzeugt ist, dass dein Preis im Verhältnis zum Nutzen/Gegenwert okay ist, dann – erst dann – beginnt er ernsthaft, den Kauf oder den Auftrag abzuwägen.

Ohne diese Überzeugungen im Kopf deines Leads wird der Verkauf sehr schwer, wenn nicht gar unmöglich.

Ohne diese Überzeugungen wird dein Lead vielleicht eine Lösung für sein Problem kaufen, aber ganz bestimmt nicht DEINE Lösung für sein Problem. Das Geld wird dann von deinem Wettbewerb verdient.

Genau so erging es den Brauereien mit mir. 🙂 Denn in meinen Teenager-Jahren mochte ich Bier nicht. Ich mochte den „Geruch“ in der Nase nicht, wenn ich an einer Bierflasche roch. Ich mochte den Geschmack in meinem Mund nicht. Und ganz schlimm war der Nachgeschmack. Igitt!

Statt mein Geld also der Bier-Industrie zu geben, habe ich mein Geld lieber zu deren Wettbewerbern, der Limonaden-Industrie getragen. 🙂 Ich war durch ein, zwei schlechte Erfahrung mit einem Glas Bier zu der Überzeugung gelangt, dass mir Bier nicht schmeckt. Es gab also keinen Grund, gegen diese Überzeugung zu handeln.

Wenn meine Freunde Bier bestellten, bestellte ich also Cola.

Hat mir damals jemand ein Bier angeboten, habe ich voller Überzeugung dankend abgelehnt.

„Was aber hat sich verändert, Christian?“, fragst du dich jetzt sicher.

Die Überzeugungen in meinem Kopf haben sich verändert.

Denn eines Tages – nach einem anstrengenden Sommer-Fußballturnier gab – stellte ich fest, dass ich meine Wasserflaschen zuhause vergessen hatte. In der Kabine standen aber nur zwei Kästen Bier herum.

Mein Durst siegte. Ich gab mich – gegen meine Überzeugung – hin…

…trank einen Schluck…

…und war überrascht!

Das, was ich erwartet hatte, trat nicht ein. Im Gegenteil – ich mochte das Zeug. Eine Wohltat in Gaumen und Kehle…! Long story short: Seitdem bestelle ich ab und an auch mal ein Bier, wenn ich abends unterwegs bin. 😉

Was hat das mit unserem Lead-Magnet E-Mail-Funnel zu tun?

Nun, du musst davon ausgehen, dass deinem Lead noch Überzeugungen fehlen.

Denke darüber nach, wie du „falsche Überzeugungen“ ansprechen und Impulse setzen kannst, die diese falschen Überzeugungen eliminieren.

Denke dann darüber nach, welchen Social Proof du anführen kannst. Belege von anderen also, die deinen Lead im E-Mail-Funnel dazu bewegen, ihre Überzeugungen zu hinterfragen und es zuzulassen, zu neuen Überzeugungen zu gelangen.

Denn jeder Mensch hat eine bestimmte Grundausstattung an Überzeugungen. Diese Überzeugungen sind es, die deine Leads zwischen richtig und falsch – zwischen Für und Wider zu deinem Angebot – entscheiden lassen.

Am besten machst du dazu jetzt eine Liste. Liste auf, welche Überzeugungen deine Kundschaft braucht. Sortiere zu den Überzeugungen dann Argumente, Stories und Social Proof, mit dem du diese Überzeugungen im Lead-Magnet und in den E-Mails im Funnel ansprechen willst.

Diese Übung wird dir vermutlich viel Klarheit bringen. Wenn du die Liste fertig hast, lies’ aber unbedingt weiter. Denn jetzt wird es richtig spannend. 🙂

Wie dein Lead-Magnet die Kundengewinnung automatisiert

Lass mich auch bei diesem Thema die Komplexität mit einem Vergleich reduzieren, damit du schneller ins Tun kommen kannst.

Wenn du zum Beispiel Spaghetti Bolognese kochst, wie gehst du vor?

Ich denke, du startest schon lange bevor du den Herd anschaltest.

  1. Du denkst vorm Einkaufen nach, was du kochen willst.
  2. Du machst eine Liste und kaufst alle Zutaten ein.
  3. Und dann am Herd stehend, kochst du nicht irgendwie, sondern auch bei so einem relativ einfachen Gericht doch auch Schritt für Schritt und nach einem Plan.

Hier – beim Lead-Magnet E-Mail-Funnel – gilt das Gleiche.

Welche Zutaten also brauchst du für deinen Lead-Magnet E-Mail-Funnel

1. Den Lead-Magneten selbst

Hierbei handelt es sich – wie oben schon im Detail besprochen – um ein digitales Produkt wie ein PDF, ein Video oder einen ganzen kostenlosen Kurs. Das “Material” muss auf deiner Festplatte zum Download oder zum Abspielen bereitliegen, damit es immer wieder an neue Leads verschenkt werden kann.

Wichtig ist, dass deine Zielgruppe einen Nutzen daraus zieht und auch sofort erkennen kann, dass sie einen Nutzen ziehen wird.

2. Deine Landingpage für den Lead-Magneten

Das ist eine spezielle Unterseite auf deiner Webseite, wo es um nichts anderes als den Lead-Magneten geht. Du promotest und präsentierst deinen Lead-Magneten auf dem Silbertablett.

Bitte gib dir hierbei besonders Mühe: Denn auch wenn der Lead-Magnet kostenlos ist, musst du ihn an deine Webseitenbesucher verkaufen.

Sie zahlen zwar kein Geld dafür, aber sie zahlen mit ihrer Aufmerksamkeit. Das ist eine nicht zu verachtende Währung.

Gib dir also Mühe und zeige, dass dein Lead-Magnet die Aufmerksamkeit und das Zeit-Investment seitens deines Webseitenbesuchers wirklich wert ist.

3. Dein ActiveCampaign Formular

Das Formular ist in die Landingpage eingebunden. Es überträgt die Daten des Webseitenbesuchers in die Kontaktliste in deinem ActiveCampaign Account ein und löst das Double-Optin-Verfahren aus.

Außerdem setzt es den neuen Kontakt auf die Hauptliste.

Ich schlage vor, dass wir uns auch hier wieder kurz Zeit nehmen, die Hintergründe genauer zu besprechen, damit das ganze nicht länger böhmische Dörfer für dich bleiben.

4. Deine Reserviert-Seite

Das ist eine Landingpage, auf die deine Webseitenbesucher weitergeleitet werden, wenn sie das Formular abschicken.

Hier erläuterst du, dass es nun einen Double-Optin-Prozess geben wird und man unbedingt den Button in deiner E-Mail klicken muss.

5. Deine Danke-Seite

Das ist die Landingpage, auf die man kommt, wenn man in der Bestätigungs-E-Mail – also der E-Mail im Rahmen des Double-Optins – die Aufnahme in den Verteiler bestätigt.

Es bietet sich an, ein kurzes, freundliches Video auf diese Seite zu stellen. Denn hier ist der beste Platz für ein kleinpreisiges Angebot – und das verkauft sich mit einem Video wohl am besten.

Manche deiner neu gewonnenen Kontakte werden damit nicht nur zu „neuen Leads“, sondern sogar sofort zu Kunden.

Mein Tipp: Stelle hier keinesfalls direkt den Link zu deinem Lead-Magneten ein. Denn wir wollen, dass unsere Kontakte den Link zum Lead-Magneten in einer E-Mail direkt anklicken, weil das wichtig für die Zustellrate deiner E-Mails ist.

Lass ActiveCampaign lieber direkt nach der Bestätigung des Double-Optins eine E-Mail senden. In dieser E-Mail dann ist der Link zur Auslieferungsseite drin.

6. Deine Auslieferungsseite

Auch das ist eine Landingpage. Deine neu gewonnenen Kontakte kommen aus der E-Mail dorthin, die du gerade hast senden lassen. Hier kann man dann den Lead-Magneten herunterladen, öffnen oder je nach von dir gewähltem Format wie auch immer „konsumieren“.

Achte darauf, dass du den Lead-Magneten nach Möglichkeit unbedingt auf dieser Seite einbettest. Vermeide es, wenn möglich, dass deine neuen Kontakt zu Dropbox, Youtube oder Google Drive weitersurfen, nur um den Lead-Magneten konsumieren zu können. Denn das sieht optisch oft nicht gut aus und lenkt deine neuen Kontakte nur ab.

Sind diese sechs Zutaten soweit nachvollziehbar? Gut.

Ein letzter Tipp noch zu diesen 6 Zutaten…:

Mach es nicht perfekt, mach es schnell! Denn du kannst alle diese Zutaten später noch ändern und austauschen.

Es geht vielmehr darum, schnell deinen Lead-Magnet E-Mail-Funnel an den Start zu bringen. Denn dann können Webseitenbesucher zu Kunden werden.

Was passiert mit den Leads?

Ist erst einmal alles implementiert, wirst du kontinuierlich neue Kontakte gewinnen, die deinen Lead-Magneten anfordern. Meinen herzlichen Glückwunsch an dieser Stelle, denn das ist ein großer Schritt für dein Geschäft.

Um die Leads nun zu Kunden zu machen, gibt es den E-Mail-Funnel, in den jeder Kontakt kommt, wenn er sich für den Lead-Magneten einträgt.

Aber wie soll der potenzielle Kunden nun den E-Mail-Funnel durchlaufen?

Technisch gesehen, durchläuft der Kontakt nun “Automationen”, die bereits fertig erstellte E-Mails in einer vorgesehenen Reihenfolge und zu festgelegten Zeitpunkten an den neuen Kontakt mailen.

Ich selbst würde dazu drei kurze, knackige Automationen erstellen, die Hand in Hand miteinander arbeiten.

Klar, du wirst viele „Experten“ da draußen finden, die so einen Lead-Magnet E-Mail-Funnel auch mit nur einer einzigen Automation abbilden wollen und dir das dann dreisterweise auch noch als „cool“ oder „effizient“ verkaufen wollen. Mein Tipp: Wann immer du weit verzweigte Automationen mit vielen Wenn/Dann- und Go To-Schritten siehst, renne sofort schreiend weg.

Besser ist es, wenn du diese drei Automationen implementierst:

1. Lead-Magnet-Versende-Automation

Diese Automation wird gestartet, wenn jemand das Formular ausfüllt. Sie sendet eine E-Mail, in der dein Kontakt den Link zur Auslieferungsseite findet und klickt.

Nutze den Text in der Mail, dem Leser schon einmal aufzuzeigen, was er in den nächsten paar E-Mails lesen wird – und texte das dann auch so, dass Vorfreude entsteht.

2. Willkommens-Automation

Diese Automation wird gestartet, wenn der Kontakt brandneu auf deiner E-Mail-Liste ist. Denn Altkontakte wollen und müssen wir ja nicht nochmal neu begrüßen.

Hier sendest du mindestens eine, besser drei E-Mails tageweise nacheinander, in der dein neuer Kontakt mehr über dich, deine Motivation und deine persönliche Story erfahren kann.

Erinnere dich an die Überzeugungen: hier ist deine Chance, die Fremden von dir und deiner Vertrauenswürdigkeit zu überzeugen.

Profi-Tipp: Wenn du es schaffst, deinen Lesern eine Frage zu stellen, auf die sie per Antwort-E-Mail direkt antworten, tust du deinen Zustellraten einen großen Gefallen. Zukünftig werden dann mehr Kontakte als bisher deine E-Mails auch wirklich in ihrem Posteingang finden.

3. Verkaufs-Automation

Diese Automation wird gestartet, wenn die Lead-Magnet-Versende-Automation endet.

Als Erstes aber wird hier auch noch weiter gewartet – mit einem Warteschritt (!) – bis die Willkommens-Automation auch beendet ist. Denn wir wollen ja nicht, dass schon verkauft wird, während noch der Vertrauensaufbau stattfindet. Nein, eins nach dem anderen. 🙂

Hier sendest du mindestens eine, besser noch mehrere E-Mails. Sie sollten textlich aufeinander aufbauen und eine Art „Spannungsbogen“ schlagen, an deren Ende dein Kontakt einen starken Drang verspürt, dein Angebot in Anspruch zu nehmen und dir sein Geld zu geben. 🙂

Diese drei Automationen bilden zusammen das technische Rückgrat deines E-Mail-Funnels.

Das Schön ist nun: dein Lead-Magnet „füttert“ diesen E-Mail-Funnel mit neuen „Leads„.

Aber nicht nur das! Nein, du kannst mehrere Lead-Magneten auf deiner Webseite und in sozialen Medien anbieten und alle Leads in diesen E-Mail-Funnel schicken. So steigerst du deine Verkaufszahlen mit jedem neuen Lead-Magneten immer weiter.

Cool, oder?

So filterst du die potenziellen Kunden heraus

Sobald du die drei Automationen aus dem letzten Post installiert hast, sollte alles reibungslos laufen. Alle neuen Kontakte sollten alle Automationen der Reihe nach durchlaufen.

Die Frage ist nur: sollten sie das auch wirklich?

Ich meine, wie sinnvoll ist es, jemanden mehrere E-Mails mit deinem Angebot zu mailen, der die E-Mails gar nicht erst öffnet?

Bedenke: viele neue Kontakte sind Bots, einige andere Kontakte verlieren schnell das Interesse. Nur ein Teil der neuen Kontakte also sind „ernsthafte Interessenten“.

Natürlich sollten alle Kontakte den Lead-Magneten erhalten, schließlich stehst du im Wort, weil du den Lead-Magneten auf deiner Landingpage ja versprochen hast. Dank ActiveCampaign aber kannst du sehr viel über das Lese- und Klick-Verhalten deiner Kontakte lernen.

Denn ActiveCampaign notiert für dich im Hintergrund zu allen deinen Kontakten eine Menge Infos: Öffnungen, Klicks, Seitenbesuche und noch vieles mehr. Die Details würden den Rahmen dieses Posts sprengen.

Ich bin der festen Überzeugung, dass du langfristig mehr Geld mit deinem Lead-Magnet E-Mail-Funnel verdienen wirst, wenn du filterst.

Und zwar wie folgt:

(Verstehe das bitte nur als Vorschlag, du selbst definierst deine Kriterien. Denk auch daran, dass du deine eigenen Filter dann in den Automationen noch implementieren solltest.)

1. Ein neuer Kontakt bekommt die Willkommens-Automation nur, wenn er die E-Mail aus der Lead-Magnet-Versende-Automation geöffnet hat.

Dadurch steigt die Qualität der Kontakte, die in die nächste Automation kommen. Noch mehr Qualität gewinnst du, wenn du den Filter sogar so setzt, dass man nur in die nächste Automation kommt, wenn man den Link zur Auslieferungsseite geklickt hat.

2. Ein Kontakt bekommt die E-Mails in die Verkaufs-Automation nur dann, wenn er zuvor mindestens eine E-Mail aus der Willkommens-Automation geöffnet hat.

Auch hier filtest du nach „Qualität“ der Leads. Denn wir sind uns ja sicher einig, dass Leads, die von mehreren deiner E-Mails KEINE EINZIGE öffnen, nicht besonderes starkes Interesse an dir und deinen Sichtweisen hast, richtig?

Solche Filter baust du in ActiveCampaign übrigens mit Wenn/Dann-Schritten oder Goals und den Bedingungen „hat geöffnet“ sowie „hat geklickt„.

Nimmst du dann diese beiden Filter zusammen, bekommen neue Kontakte also nur dann, wenn sie mindestens zwei E-Mails geöffnet haben. Ich denke, dann kann man zumindest von rudimentärem Interesse ausgehen. Insofern dürfte es sich lohnen, wenn du diese Filter in deine Automationen einbaust.

Weitere Tipps für den E-Mail-Funnel in ActiveCampaign

So langsam kommen wir zum Ende dieses Artikels – auch weil dein Lead-Magnet E-Mail-Funnel nun prinzipiell fertig sein sollte. Bestimmt brennt es dir deshalb auch schon unter den Nägeln, jetzt noch die letzten Punkte abzuhaken und den E-Mail-Funnel zu “launchen”.

Cool, das ist eine gute Entscheidung!

Damit du aber nicht allzu viel Lebenszeit mit unnötigen Arbeitsschritten „verbrennst“, will ich dir hier meine Tipps geben.

Also…

Nutze Elemente als Kopiervorlagen

Wenn du Elemente wie Formulare oder Automationen hinzufügen willst, prüfe erst einmal, ob du so etwas Ähnliches nicht schon in der Vergangenheit mal angelegt hast. Denn praktisch alle Elemente in ActiveCampaign kannst du auch kopieren.

Willst du also ein Formular für deinen Lead-Magneten anlegen und du hast bereits ein Formular für einen anderen Lead-Magneten – spare dir Zeit, indem du das Element kopierst und dann deine Anpassungen vornimmst.

Lege fixe Bezeichnungen fest

Oft ist es so, dass ein Formular, mehrere Automationen und die vielen E-Mails in den Automationen zusammen einen Funnel darstellen – so wie hier bei unserem Lead-Magnet E-Mail-Funnel.

Definiere also einen festen Begriff, der sich in allen Namen der Elemente wiederfindet. So kannst du immer schnell erkennen, welches Element zu welchem „Projekt“ oder Funnel gehört.

Heißt dein Lead-Magnet zum Beispiel „Anleitung für Malen nach Zahlen„, dann sollten beispielsweise dein Formular „FORMULAR: Anleitung für Malen nach Zahlen anfordern“ und deine Lead-Magnet-Versende-Automation „Lead-Magnet-Versand: Anleitung für Malen nach Zahlen“ heißen.

Alles einheitlich, alles mit wenigen, klaren feststehenden Begrifflichkeiten. Niemals solltest du die Standard-Bezeichnungen von ActiveCampaign unverändert lassen.

Teste mit verschiedenen E-Mail-Adressen

Wenn du dann deine Installation testest, teste mit verschiedenen fiktiven neuen Kontakten. Ich selbst nutze dafür Google Alias-Adressen.

Wenn ich ein neues Projekt für Kunden testen würde, dann könnten es diese fünf Mailadressen sein, die ich nacheinander in das Formular eintrage und so in den Funnel hineinschicke:

  • test+1@testemaildomaene.com
  • test+2@testemaildomaene.com
  • test+3@testemaildomaene.com
  • test+4@testemaildomaene.com
  • test+5@testemaildomaene.com

So nutze ich ein einziges Postfach und behalte den Überblick schneller. In ActiveCampaign aber werden damit fünf verschiedene neue Kontakte angelegt.

(Klar ist hoffentlich auch, dass es die E-Mail-Adresse test@testemaildomaene.com bei mir nicht wirklich gibt. Ich nutze sie als Platzhalter, weil ich ja nicht will, dass mir die Spam-Bots jetzt das Postfach zukleistern.)

Habe ich nun mehrere dieser Adressen definiert, kann ich jedem dieser fünf „Testpiloten“ verschiedene Aufträge geben.

Zum Beispiel könnte Nummer 1 alle E-Mails ignorieren. Wir sollten dann in der Einzelkontaktansicht erkennen können, dass dieser Kontakt entsprechend der Filter eben nicht durch alle drei Automationen bis zum Ende hindurchläuft.

Oder ich könnte festlegen, dass Nummer 2 und Nummer 3 sich an einem bestimmten, wichtigen Wenn-Dann-Schritt jeweils gegensätzlich verhalten. In der Einzelkontaktansicht zu diesen Kontakten sollte ich dann erkennen können, dass der eine links und der andere rechts an der Weiche „abbiegt.

Mit den Testpiloten kannst du also auch komplexere Funnel mit Fallunterscheidungen sehr gut auf ihre Tauglichkeit hin prüfen. Die Zeit, die du dafür investieren musst, ist sehr sinnvoll investierte Zeit. Aus eigener leidvoller Erfahrung sage ich: Glaub mir bitte. 😉

Auch hier wird wieder deutlich: lieber mehrere kurze Automationen verknüfen, als ein großes Automations-Monster zu schaffen. Denn das Automations-Monster müsste für einen echten Test sehr, sehr viele Testpiloten „verschlingen“, bis du ihm wirklich vertrauen könntest.

Finde alle Link- und Tippfehler

Während du testest, überprüfst du am besten auch die Texte auf Fehlerfreiheit und klickst alle Links durch. Kommst du auf die Seiten, auf die man als neuer Kontakt kommen soll?

Mit diesen Tipps solltest du zügiger fertig werden können.

Ich hoffe, dieser Artikel konnte verdeutlichen, dass du einen Lead-Magneten auf deiner Webseite verschenken solltest. Und das dieser Lead-Magnet die neu gewonnenen Kontakte direkt in einen E-Mail-Funnel übergibt. Dort werden dann bereits vorbereitete E-Mails versendet, die den neuen Kontakt vom Kauf deines Angebots überzeugen.

Falls du mir eine Frage zum Lead-Magnet E-Mail-Funnel stellen möchtest, dann kannst du das als Kommentar zu diesem Beitrag in meiner Facebook-Gruppe tun.

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