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Es geht zwar um Podcast-Hörer heute, aber… Erinnerst Du Dich an den Kassenschlager mit Mel Gibson, Was Frauen wollen…?

Darin ging es darum, dass Mel Gibson als Nick Marshall nach einem überlebten Stromschlag plötzlich die Gedanken der Frauen um ihn herum lesen konnte. Ich persönlich hatte im Kino damals übrigens nur Augen für die bezaubernde Helen Hunt, aber das ist ein gänzlich anderes Thema. 🙂

Nun, nehmen wir mal die Grund-Idee des Films…. Wäre es nicht toll, wenn wir immer genau wüssten, was unsere Podcast Hörer von uns hören wollen….?

(Wenn Du nicht podcastest, sondern bloggst, dann gilt das auch für Dich: Nur willst Du dann immer genau wissen, was die Leute von Dir lesen wollen.)

Genau aus diesem Grund hatte ich im Juli zur Blog-Parade aufgerufen. Am 21. September endete sie und in diesem Beitrag möchte ich nun zusammentragen, welche Ergebnisse und Erkenntnisse meine Blog-Parade erbracht hat.

Vor allem anderen möchte ich aber allen Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein dickes, fettes Danke zurufen. Mich hat die für meine Blog-Größenordnung riesige Zahl an eingereichten Beiträgen richtig überwältigt – und ja, ich musste sogar mal kurz ein Tränchen der Rührung verdrücken.

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Mir hat das übrigens sehr viel Spaß gemacht und auch ich habe sehr viel von Euch dazugelernt. Ich finde, wir sollten diesen Gedankenaustausch beibehalten. Komm doch einfach jetzt eben in die Shownotes zu dieser Episode und beantworte mir im Kommentarfeld eine Frage. Nämlich: Welches Thema wünscht Du Dir für die nächste Blog-Parade?

Also nochmal, ein großes Danke. Wenn ich richtig gezählt habe, dann sind 32 Beiträge eingegangen. Daneben gabe es noch ein paar sehr wertvolle Kommentare und Meinungen von Menschen, die keine Zeit hatten, an der Blog-Parade teilzunehmen. Den Link zum alten Kommentarfeld (hier!) findest Du in den Shownotes.

Alle Teilnehmer habe ich weiter unten aufgelistet, Du kannst in Ruhe deren Webseiten ansehen und durchlesen. Denn ich denke, die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben nicht nur Wertvolles zum Thema Podcasten zu sagen. Ich würde mich freuen, wenn Du ihre Seiten besuchst und damit nochmal mein Dankeschön für ihre Teilnahme unterstreichst.

Auch solltest Du nicht verpassen, Dir das eBook herunterzuladen, auf das ich gleich zu sprechen komme. Denn darin findest Du alle Originalbeiträge – jedenfalls sofern mit der Teilnehmer oder die Teilnehmerin die Erlaubnis erteilt, den Text zu verwenden. Auch dazu komme ich gleich noch zu sprechen. Wenn Du also mit Deinem Beitrag ins eBook willst – und warum solltest Du die Öffentlichkeitswirkung nicht einfach kostenlos mitnehmen? – dann erzähle ich Dir gleich noch was zum Vorgehen.

Auch möchte ich Dich darauf hinweisen, dass ich derzeit eine kostenlose Webinar-Reihe anbiete, in der ich mit den Teilnehmern alle Schritte durchgehe, mit denen sie einen eigenen erfolgreichen Podcast starten können. Wenn Du die Aufzeichnungen der bisherigen Webinare und Einladungen zu den zukünftigen Webinaren erhalten willst, dann besuche www.podcastcamp.com und hinterlege mit Deine Mailadresse. Du bekommst alles automatisch per Mail von mir. Ich freue mich auf Dich und Deine kritischen Rückfragen. 🙂

Jetzt aber erstmal zu den Ergebnissen der Blog-Parade.

In der Blog-Parade ging es darum, was ein Podcast bieten muss, damit die Zuhörer gerne zuhören.

Jeder Teilnehmer war eingeladen, einen Beitrag zu schreiben, welche drei Dinge ihm bei einem Podcast wichtig sind. Anders formuliert wollte ich wissen, welche drei Dinge einen Podcast-Hörer bei der Stange hält oder zu einem Abonnenten macht. Das Thema Hörerbindung ist ein sehr wichtiges, wenn Du erfolgreich podcasten willst. Deshalb denke ich, dass diese Folge Dir sehr viele Aufschlüsse geben wird.

Vor allem möchte ich Dich auch auf das Macher-Memo, dass Du in den Show Notes anfordern kannst, aufmerksam machen. Zu dieser Folge habe ich die Ergebnisse der Blog-Parade als Macher-Memo erstellt.
Bevor ich darauf zu sprechen komme, lass uns aber zunächst nochmal kurz sinnieren, warum es wichtig ist, zu wissen, was die Podcast-Hörer hören wollen.

Warum Du auf Deine Podcast-Hörer hören solltest

Wenn Du einen Podcast betreibst oder sonstwie Content produzierst, also bloggst oder Videos machst, dann stehst Du in schöner Regelmäßigkeit unter einem enormen Leistungsdruck. Denn Du musst Dir ständig neue, interessante Inhalte ausdenken, die Deine Leser, Hörer oder Zuschauer interessieren.

Mit der Zeit und inbesondere wenn die Anfangseuphorie verflogen ist, kann das zu einer richtigen Belastungsprobe werden. Über kurz oder lang hält dann die Aufschieberitis Einzug. Du kommst unter Zeitdruck und beginnst, das Projekt in Frage zu stellen. Nicht selten endet Dein Blog- oder Podcast-Projekt deshalb nach den ersten Wochen oder Monaten.

Was Dir als Podcaster also fehlt ist eine genaue Kenntnis dessen, was Deine Podcast-Hörer von Dir erwarten.

Auch mir persönlich ist das schon oft so gegangen. Ich saß montags vor meinem leeren Bildschirm und grübelte, welche Inhalte ich am nächsten Tag im Podcast besprechen und veröffentlichen sollte. Manchmal haderte ich den ganz Tag mit mir, kam zu nichts und alle meine Pläne, was ich an dem Tag sonst noch so erledigen wollten, wurden so ad absurdum geführt. An diesen Tagen saß ich dann meist noch nachts am Rechner, wenn meine Familie schon seelig schlief. Mieses Gefühl, sag ich Dir.

Es geht also darum, eine Art Infrastruktur zu schaffen, mit der einem immer genügend Ideen zur Hand sind, worüber man bloggen oder sprechen kann.

3 Tipps, um an wertvolles Feedback zu kommen

Da Du Dein Blogprojekt oder Deinen Podcast ja für Deine Zielgruppe betreibst und es keinen Selbstzweck darstellt, musst Du einen Weg finden, eben jene Leser, Hörer oder Zuseher dazu zu bringen, Dir Feedback zu geben.

Ich habe diesbezüglich im Laufe der Zeit vor allem drei Dinge als sinnvoll kennengelernt.

  1. Als eine Deiner ersten Mails im E-Mail-Marketing forderst Du Deine E-Mail-Leser auf, Dir zu antworten und in der Antwortmail Probleme oder Themen zu nennen, die sie von Dir im Blog oder Podcast beantwortet bekommen möchten. Hier spiegeln Dir Deine Leser eine bunte Mischung aller Themen, die sie bewegen, zurück. Sicher kannst Du hieraus nicht alles für Deine zukünftigen Beiträge verwenden, aber manches ist wirklich hilfreich!
  2. Du stellst am Ende eines jeden Beitrags eine auffordernde Frage, die die Leser oder Hörer im Kommentarfeld beantworten sollen. Die Frage sollte sich natürlich auf den Inhalt Deines aktuellen Beitrags beziehen. Mit dieser Methode erhältst Du deshalb vor allem vertiefende Rückmeldungen zum Inhalt des Beitrag.
  3. Du abonnierst andere Blogger oder Podcaster, die Du interessant findest, zum Beispiel über einen Feed-Reader oder Deine Podcast-App. In schöner Regelmäßigkeit liest oder hörst Du dann Themen, die nicht nur Dich selbst interessieren, sondern auch etwas für Deine Hörer oder Leser sind. Nein, Vorsicht. Ich plädiere nicht fürs Kopieren. Das verleiht ein schlechtes Karma und ist nicht legal. Wovon ich spreche, nennt sich Inspiration. Deine Sicht auf das Thema ist naturgemäß eine andere – vielleicht denkst Du sogar das Gegenteil von dem, was dort verkündet wird. Denn Du bist einzigartig und Deine Expertise fußt auf auf völlig anderen privaten und beruflichen Erfahrungen. Mische Deine Persönlichkeit und arbeite das Thema mit Deiner Sichtweise und Deinen Worten neu auf – und verleihe dem Problem dadurch einen neuen Blickwinkel. Richtig gut wird Dein Beitrag sicher dann, wenn Du Deine Sichtweise im Beitrag, der Dich inspiriert hat, als Kommentar verlinkst und so zur Diskussion auf beiden Webseiten beiträgst.

Das waren jetzt drei gute Tipps, die Du im laufenden Kommunikations- und Lernprozess beherzigen solltest.

Trotzdem könntest Du Dich aber noch mit einer der folgenden Fragen herumplagen:

“Was ist, wenn ich noch ganz am Anfang stehe oder mir erst einmal ein grundsätzliches Gerüst zurechtlegen will?”

Die Tipps, die ich gerade genannt habe, spielen ihre volle Pracht leider erst aus, wenn man schon einen etablierten Blog oder Podcast betreibt. Denn vorher hat man ja nun mal leider nicht die Leser- oder Hörerzahlen, um ein großes, signifikantes Feedback zu erhalten. Erst wenn man vielleicht täglich 2-3 E-Mail-Abonnenten gewinnt oder 250 Downloads im Podcast hat, kann man mit einem regelmäßigen, vielschichtigen Feedback rechnen.

Die Ergebnisse der Blog-Parade kommen deshalb gerade recht – insbesondere dann, wenn man seinen eigenen Podcast plant oder seinen Podcast verbessern und neu aufstellen will. Denn die Teilnehmer an der Blog-Parade hören alle gerne Podcasts und haben Dir und mir gerne aufgeschrieben, was Du beachten musst oder solltest.

In dieser Folge werde ich deshalb die Top 10 aller Beiträge einmal zusammenfassen. Wie gesagt, im Macher-Memo auf www.gursky.de/folge53 kannst Du sie auch als Gedankenstütze in Form des Macher-Memos herunterladen.

“Kann ich die Beiträge komplett alle nochmal nachlesen?”

Auch das ist natürlich möglich. Ich beginne mit dem heutigen Tage, mein eBook zum Thema Podcast-Marketing zu schreiben. Darin werde ich alle Beiträge als komplette Texte veröffentlichen. Es kostet nichts, ich schicke es Dir gerne, sobald es veröffentlicht ist. Klicke einfach auf den Banner, um Dich vorzumerken.
eBook kostenlos herunterladen

Ach übrigens, wenn Du diesen Beitrag hörst und selbst an der Blog-Parade teilgenommen hast, dann benötige ich noch ein paar Unterlagen von Dir, um Deinen Beitrag im eBook mit zu veröffentlichen. Schick mir bitte eine E-Mail mit Deinem Originaltext, ein Foto in guter Qualität von Dir, Deine Webseiten-URL und eine kurze Selbstbeschreibung. Nur wenn ich das komplett vorliegen habe, kann ich Dich im eBook im wahrsten Sinne des Wortes verewigen.

Wer alles an der Blog-Parade teilgenommen hat

Natürlich verdienen alle Teilnehmerinnen und Teilnehmer meinen Dank. Ich denke, ich liste sie hier einfach einmal in alphabetischer, nicht wertender Reihenfolge auf. Die einzelnen Links bringen Dich zu dem jeweiligen Beitrag. Die folgenden Namen sind also alles Menschen, die es wirklich gibt. 🙂 Besuche einfach die Shownotes und Du findest Links zu allen Beiträgen.

So, jetzt kann es dann also losgehen: Hier kommen die Top 10 der Gründe, einen Podcast zu hören.

Die Top 10: Was Podcast-Hörer hören wollen

Kommen wir also nun zur Top 10 aller Dinge, die Deinen zukünftigen Podcast-Hörern wichtig sind. Das Ranking ergibt sich strikt nach der Anzahl der Nennung dieses Grundes. Ich habe alle Beiträge gelesen und aufsummiert, welcher Grund wie oft genannt wurde. Dabei habe ich natürlich Nennungen, bei denen mit unterschiedlichen Worten dasselbe Argument vorgetragen wurde, zusammengefasst.

  1. Ein Podcast muss mir neues Wissen bieten
  2. Ein Podcast muss eine gute Audioqualität und der Podcaster eine sympathische Stimme haben
  3. Ein Podcast sollte eine persönliche Veränderung anregen
  4. Ein Podcast sollte kurzweilig sein
  5. Es sollte eine persönliche Beziehung mit dem Podcaster möglich sein
  6. Ein Podcast sollte eine gute Struktur haben und diese zu Beginn jeder Episode kurz als Leitfaden vorstellen
  7. Der Podcaster sollte persönliche Geschichten erzählen
  8. Ein Podcast sollte dazu da sein, seine freie Zeit sinnvoll zu nutzen
  9. Ein Podcast sollte in einen Blog oder eine Webseite eingebunden sein, wo man weiterführende Informationen findet
  10. Interviews sind ein sehr gutes Format

Ich freue mich auf Deine Meinung zu diesen Ergebnissen in den Kommentaren.

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Mit einem Klick auf den Banner kannst Du mein Memo zu dieser Folge kostenlos anfordern. Macher-Memo kostenlos als PDf herunterladen

Mein Fazit

Ich denke, diese Top 10 geben schon einen sehr, sehr guten Einblick in die Erwartungshaltung Deiner zukünftigen Podcast-Hörer. Wenn Du das alles berücksichtigst, dann bin ich sicher, dass Du alsbald einen der vorderen Plätze in iTunes einnehmen wirst. Denn Du hast ja dann sehr zufriedene Hörerinnen und Hörer.

Was mir noch aufgefallen ist

Zwei Dinge sind mir bei der Auswertung noch aufgefallen, die mich überrascht haben.

  1. Die Regelmäßigkeit, also der feste Turnus von “wöchentlich” oder “vierzehntägig” wurde nur einmal als wichtig genannt
  2. Die optimale Dauer einer Episode wird völlig unterschiedlich gesehen. Die drei vorgekommenen Nennungen “Bis 15 Minuten”, Bis 30 Minuten” und “Bis 60 Minuten” wurden alle gleich oft genannt. Es scheint keine optimale Dauer zu geben. Nur länger als eine Stunde – das scheint Allgemeingültigkeit zu besitzen, sollten Episoden nicht sein.

Meine Frage an Dich:

Wenn ich nochmal eine Blog-Parade starte, welches Thema möchtest Du als Teilnehmer diskutieren? Ich freue mich auf Deinen Kommentar.

Alternativ erzähle mir doch, wie Du das Ranking siehst: Überrascht Dich davon etwas?

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