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Dieser Beitrag stammt von Katharina Lewald, mit der ich beim Online Marketing-Start zusammengearbeitet habe. Unter dem Titel „Wie erstelle ich großartigen Content?“ läuft derzeit ihre 10-teilige Artikelserie, in der sie dir ihre besten Tipps und Tricks zum Thema Content-Erstellung mitgibt:

Wir gehen von der Themenfindung über die Keyword-Recherche, das Texten von Überschriften und dem Vor-Strukturieren von Blogartikeln bis hin zu verschiedenen Schreib-Techniken.

Viele Unternehmer nutzen ihren Blog als Marketing-Kanal.

Doch dabei darf nicht vergessen werden, dass gerade Unternehmer in der Regel nicht vom Schreiben leben, sondern von ihrem eigentlichen Kerngeschäft.

Wie schaffst du es also das Schreiben und Veröffentlichen von großartigem Content in deinen Arbeitsalltag zu integrieren?

Alle Jubeljahre mal was veröffentlichen? Bringt nix!

Immer wieder predige ich, dass ein Blog regelmäßig bespielt werden muss – insbesondere dann, wenn er mehr als ein Hobby ist oder werden soll.

Wenn du es geschafft hast mit deinem Content einige Stammleser anzulocken, wollen sie natürlich immer wieder Input von dir. Und neue Leser möchtest du auch anziehen, damit diese sich in deine E-Mail-Liste eintragen.

Schaffst du es nicht in steten Abständen neuen (großartigen!) Content rauszuhauen, könnte das deine Reputation sogar negativ beeinflussen: Schließlich sieht es nach außen sehr unstet und nachlässig aus, wenn nur alle paar Jubeljahre ein neuer Artikel, Podcast oder ein neues Video von dir erscheint. Marketing muss immer konsequent durchgehalten werden, damit es auch langfristig etwas bringt und nicht sofort wieder verpufft.

Darüber habe ich schon in meinem Artikel Warum Kundengewinnung im Internet nachhaltig sein muss ausführlich geschrieben.

Auch Christian hat sich des Themas in seinem Podcast Unternehmer.FM mit einem sehr praxisnahen Tipp bereits angenommen.

Nichtsdestotrotz weiß ich aus eigener Erfahrung, dass es nicht immer leicht ist diese Regelmäßigkeit einzuhalten.

Vor allem in Zeiten, in denen es richtig gut läuft, gerät schnell der Gedanke in den Hinterkopf: “Warum bloggen, läuft doch super gerade … ich habe jetzt keine Zeit dafür.”

Das ist jedoch zu kurz gedacht: Der Blog soll ja gerade dabei helfen nicht in ein Loch ohne Aufträge und ohne Kunden zu fallen, sondern er soll immer wieder Anfragen von Interessenten in dein Postfach spülen. Auch ein Grund, warum die Regelmäßigkeit so enorm wichtig ist.

Nun habe ich drei Techniken für dich, mit denen es dir leichter fallen wird immer wieder großartigen Content zu produzieren und zu veröffentlichen.

Drei Schreibtechniken für Vielbeschäftigte

Die erste Schreibtechnik für Vielbeschäftige: Die 3-Tage-Technik

Diese Technik eignet sich für dich, wenn du den Schreibprozess lieber in kleine Häppchen aufteilst, anstatt alles am Stück abzuarbeiten.

Am ersten Tag überlegst du dir ein Thema und konzipierst deinen Content. (Auch bei Podcasts und Videos gibt es in der Regel ein Skript, deshalb spreche ich nur von „Text“).

Am zweiten Tag schreibst du dann den Entwurf deines Textes.

Dann schläfst du eine Nacht drüber, sodass du am dritten Tag noch mal rübergehen und alles glattbügeln kannst.

Wenn du diese Schreibtechnik mit der Zeit perfektionierst, wirst du für einen fertigen Text nur noch maximal eine bis anderthalb Stunden brauchen – und das ist wirklich nicht übel!

Die zweite Schreibtechnik für Vielbeschäftigte: Die Interview-Technik

Interviews sind eine geniale Möglichkeit mit relativ wenig Arbeit immer wieder großartigen Content zu veröffentlichen.

Zum Einen hast du weniger Aufwand, weil du dir nur einen guten Interviewpartner an Land ziehen und dir Fragen überlegen musst.

Zum Anderen kannst du auch eine Interviewreihe etablieren, also zum Beispiel jeden letzten Donnerstag im Monat ein Interview veröffentlichen. Und schon hast du eine Sorge weniger, denn ein Blogartikel, Podcast oder Video pro Monat steht bereits.

Wichtig hierbei: Stelle deinen Interviewpartnern Fragen, die deine Leser interessieren oder deine Podcast-Hörer hören wollen.

Und denke dabei nicht zu sehr an dich selbst. Überlege dir lieber ein paar Fragen mehr, denn einige Interviewpartner sind manchmal etwas unkreativ 😉 Kürzen kannst du am Ende immer noch.

Anstelle von Interviews kannst du auch andere wiederkehrende Formate nutzen, zum Beispiel indem du regelmäßig Fragen von Kunden, Hörern oder Lesern beantwortest.

Die dritte Schreibtechnik für Vielbeschäftigte: Die Routine-Technik

Verbinde den Schreibprozess mit etwas, idealerweise mit etwas Angenehmen!

Ich mache mir oft vor dem Schreiben einen grooooßen Kaffee mit ganz viel Milch. Wenn du das Schreiben mit anderen Tätigkeiten verbindest, wird es irgendwann zum Ritual und dein Gehirn wird sich schneller in den Schreibmodus begeben.

Hier noch ein paar Ideen:

  • Joggen, duschen, schreiben
  • Obstteller zusammenschnippeln, schreiben
  • Morgens aufstehen, alles im Bad erledigen, Kaffee machen, schreiben
  • 5 Minuten Nichtstun auf dem Balkon (+ frische Luft), schreiben

Wie gesagt, das Ganze ist sehr individuell 😉

Übrigens: Ich selbst bin eigentlich kein Mensch, der es mag immer die gleichen Abläufe abzuspulen.

Aber immer dann, wenn eine Tätigkeit ein wenig Überwindung fordert, funktionieren solchen Routinen wunderbar. Und meiner Erfahrung nach flutscht es mit etwas Übung meistens ganz gut, wenn man sich erst mal hingesetzt hat – und dabei hilft die Routine-Technik.

Halt! Ich hab da noch was …

Du denkst das war schon alles? Ich habe noch weitere Tipps für dich 🙂

Planung ist das halbe Leben: In meinen beiden Artikeln zur Themenfindung habe ich Methoden beschrieben, mit denen du immer genug Ideen für tollen Content generierst. Diese Artikel sind die perfekte Ergänzung zu dieser Podcast-Episode von Christian.

Wenn du diese Methoden regelmäßig anwendest, wirst du bald so viele Ideen haben, dass du gar nicht weißt wann du sie alle umsetzen sollst in deinem Blog oder Podcast.

Worauf ich hinaus will: Der Schreibprozess sollte niemals mit der Ideenfindung beginnen, denn dann sitzt man ewig und überlegt: “Was könnte ich bloß schreiben…?” Oft kommt am Ende nichts raus, obwohl man zwei Stunden gegrübelt hat.

Klar gibt es Menschen, denen dann sofort etwas einfällt und die so arbeiten können – wenn du das kannst, mach es einfach. Wenn nicht, sammele regelmäßig Ideen und suche dir zu Beginn deines Schreibprozesses einfach eine vielversprechende Idee aus.

Noch etwas: Du liest sicher auch Blogs oder hörst Podcasts, bei denen regelmäßig klasse Content veröffentlicht wird, richtig? Frag doch den Blogger oder Podcaster einfach mal, wie er es schafft. Von uns alten Hasen gibt es manchmal ziemlich gute Tipps …

Du kannst übrigens aufwändige Arbeiten auch auslagern: Nein, damit meine ich nicht das Konzipieren oder Schreiben des Textes, auf keinen Fall!

Aber beispielsweise kannst du Recherchearbeit oder auch das Lektorieren und Korrekturlesen outsourcen und damit wertvolle Zeit sparen, die du wiederum für das Produzieren deines Contents nutzen kannst. Es gibt sehr viele Studenten, die nur auf solche kleinen Aufträge warten, zum Beispiel bei Uniflitzer oder Uni-Pur.de. Meistens kann man da sogar kostenlos inserieren.

Mit all diesen Schreibtechniken solltest du nun auf bestem Wege zur perfekten Content-Maschine sein!

Und wenn du doch mal etwas Hilfe von außen brauchst, hilft dir sicher der letzte Artikel dieser Reihe: Da gehts dann nächste Woche um die Arbeit mit Gastautoren.

Vorher aber meine Frage an dich: Welche Tipps für schnelleres Content-Erstellen habe ich vergessen?

Katharina Lewald ist Beraterin für Online-Business und Online-Marketing. Sie hilft Selbständigen, Freiberuflern und Unternehmern dabei aus ihrem Expertenwissen ein skalierbares Geschäftsmodell zu entwickeln, damit sie orts- und zeitunabhängig arbeiten können. Darüber hinaus unterstützt sie ihre Kunden dabei Vermarktungsstrategien für ihre digitalen Produkte zu erarbeiten und umzusetzen.

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