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In dieser Episode meines Podcasts Unternehmer.FM sprechen wir über die vier Gründe, seine Produkte und Leistungen online zu verkaufen.

Ich möchte mit Dir über die vier wichtigsten (betriebswirtschaftlichen) Gründe sprechen, warum Du Deine Leistungen und Produkte unbedingt auch online vermarkten und verkaufen solltest.

Warum? Nun, ich habe in den letzten Wochen und Monaten recht viele Rückmeldungen von Podcast-Hörern, aber auch Besuchern auf www.christiangursky.com bekommen, die sagen,

“Ja, Christian, ich merke ja, dass ihr ‘Online-Unternehmer’ das ganz erfolgreich macht. Mir fehlt aber noch so der letzte Schubs, das zu tun. Christian, gib mir diesen letzten Schubs!”.

Und ich habe gedacht, ich erstelle dazu einen Beitrag, weil die emotionalen Motive – außer, dass es zum Beispiel ziemlich geil ist, Online-Marketing zu machen – schon überall diskutiert wurden.

[Tweet “Hier findest Du 4 unterschätzte Gründe, #Onlinemarketing zu machen”]

Aber die betriebswirtschaftlichen Motive habe ich selten im Internet nachgelesen. Deswegen möchte ich mit dir wie gesagt die vier wichtigsten betriebswirtschaftlichen Gründe besprechen, auch online deine Leistungen und Produkte zu verkaufen. Und ich hoffe, damit diejenigen unter meinen Podcast-Hörern zu erreichen, die ähnlich wie ich sehr kopfgesteuert sind und auch rationale Gründe brauchen, sich mit einem Thema wie Online-Marketing auseinanderzusetzen.

[spp-player url=”http://traffic.libsyn.com/unternehmerfm/4_Gruende_online_zu_verkaufen.mp3″]

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Warum also ist es sinnvoll, deine Angebote auch online zu vermarkten und zu verkaufen?

Nun, stell dir vor, du bist ein Frisör und hast gerade frisch einen Frisörsalon eröffnet. Der ist toll eingerichtet, du bist motiviert, die Tiegelchen und Töpfchen mit den Cremes und Shampoos sind gut gefüllt, und wenn man deinen Laden betritt – wenn man ihn betreten würde – würde man sofort merken, dass da ein begeisterter Jungunternehmer beziehungsweise eine begeisterte Jungunternehmerin an den Start gegangen ist.

Das Problem ist jetzt nur, wer kennt denn deinen Laden?

Nun, deine Mutter und dein Vater werden ihn kennen und alle deine Freunde und Bekannte, denen du von der Eröffnung erzählt hast. Aber ansonsten hast du nur die Chance, Laufkundschaft zu gewinnen, also Menschen, die gerade spontan oder zufällig an dem Ladenlokal, das du ja frisch angemietet hast, vorbeigehen.

Online ist das total anders. Das Internet ist nun mal digital, das heißt, man hat im Grunde keine Reibungsverluste für seine Botschaft, und du kannst theoretisch die ganze Welt mit ein, zwei Mausklicks erreichen.

Du hast eine riesige Reichweite zur Verfügung, wenn du deine Webseite ins Netz stellst und diese aktiv vermarktest.

Reichweite ist auch der große Unterschied zwischen Online-Marketing und klassischem Marketing, denn online können wir so viele Dinge bewegen und vor allen Dingen unsere Botschaft so rasend schnell an 10, 20, 300, 1.000 Leute gleichzeitig verbreiten. Nicht nur über einen Podcast wie diesen, sondern zum Beispiel in sozialen Netzwerken oder über E-Mail-Marketing.

Für viele, die also deswegen Reichweite brauchen, weil sie nicht genug Umsatz und Kunden für ihre Leistung und Kapazitäten haben, ist Reichweite wirklich wichtig. Und online ist diese Reichweite auch noch deutlich günstiger. Das heißt, wenn du mehr Menschen auf dich und deine Angebote aufmerksam machen willst, kommst du an Online-Marketing meiner Meinung nach in der heutigen Welt nicht vorbei.

Der zweite Punkt, den ich aus betriebswirtschaftlicher Sicht wichtig finde, ist die Flexibilität.

Denn im Verkauf geht es auch darum, Feedback von seinen Interessenten, Kunden und ehemaligen Kunden zu bekommen. Insbesondere zu dem Punkt, was nicht so gut läuft oder gelaufen ist.

Und wenn du offline eine Marketingkampagne machst – jetzt stell dir mal vor, du schaltest Werbeanzeigen für deinen Frisörsalon in den lokalen Zeitungen oder mietest an den Bushaltestellen die Plakatwände – dann mietest du diese Plakatwände für einen Monat, zwei Monate, drei Monate.

Und wenn du merkst, dass diese Werbeanzeige nicht funktioniert oder dass vielleicht sogar ein Tippfehler drin ist, es gibt ja immer mal wieder Plakate mit echt krassen Tippfehlern, an denen ich vorbeispaziere, dann kannst du das nicht von jetzt auf gleich ändern. Du hast die Plakatwand oder die Anzeige in der Zeitung eben für eine bestimmte Dauer bezahlt, und so lange wird diese Anzeige dort auch aller Regel nach erscheinen. Und da ist es natürlich ärgerlich wenn du merkst, dass du etwas besser machen könntest.

Im Online-Marketing bist du flexibel. Du musst einfach deine Webseite aufrufen, dich in den internen Bereich als Administrator oder Betreiber der Webseite einloggen und kannst den Tippfehler abändern. Du kannst auch komplette Schriftzüge, also Überschriften oder Textpassagen ändern. Du kannst Fotos ändern. Du kannst das Facebook-Cover verändern, wenn du der Meinung bist, dass dadurch mehr Menschen auf ein Like klicken. Du kannst deinen Twitter-Stream komplett umstellen, du kannst alte Beiträge löschen.

Die Liste könnte ich ewig verlängern… Du verstehst meinen Punkt.

Du siehst, die Flexibilität online ist praktisch unendlich, und offline bist du, wenn du Werbung machst, oftmals dadurch, dass du für eine Reichweite beziehungsweise für die Sichtbarkeit bezahlst, an das gebunden, was du dort veröffentlich hast. Die Flexibilität ist meiner Meinung nach ein großes betriebswirtschaftliches Argument, insbesondere wenn man merkt, man hat kleinere Fehler, Irrtümer eingebaut, und man kann sie sofort verändern.

Du kannst auch testen.

Du könntest zum Beispiel zwei unterschiedliche Webseiten nebeneinanderstellen und merken, welche besser funktioniert. An der klassischen deutschen Bushaltestelle kannst du das nicht. Du kannst nicht den Damen die eine Plakatwand anzeigen lassen, und wenn ein Herr darauf schaut, wechselt sie automatisch. Das geht nicht. Also Flexibilität ist offline oftmals nicht gegeben, online ist sie mit zwei, drei Fingerklicks auf die Tastatur zu erreichen.

Der dritte Punkt sind die Kosten.

Der Betrieb einer Webseite kostet heutzutage praktisch nichts. Wenn du 60,- Euro im Jahr für deinen Webspace bezahlst, bist du damit gut unterwegs.

Offline ist das anders, wenn du offline verkaufst, musst du Flyer drucken, Visitenkarten drucken, du bist unterwegs, du gehst auf Netzwerkveranstaltungen, du empfängst Interessenten in deinem Büro, du kochst Kaffee, du hältst eine Kaffeemaschine vor, du hältst Stühle vor, du hältst ein Büro vor.

All das Ganze ist nichts anderes als Kosten.

Und online hast du kaum Kosten, weil du ja auf deiner Webseite mit der entsprechenden Software alles selbst gestalten kannst. Das heißt, der Kostenblock, den dein Business trägt, ist sehr viel kleiner.

Ich glaube, ich habe es auch mal in meiner Podcast erzählt:

Während meiner Zeit als Geschäftsführer des Immobilienvertriebs hatten wir ein fantastisches Büro. Das war so ein Büro, das wie eine Art Kuchenstück geschnitten war. Und die lange Seite, da, wo normalerweise hinten die Mandeln am Tortenstück sind, das war die Fensterfront. Ich konnte also von meinem Schreibtisch aufstehen und hatte so einen 90°-Blick über Düsseldorf. Ich habe die Flugzeuge am Flughafen steigen sehen, ich habe die Kirchen in der Altstadt sehen können, ich habe die Grafenberger Allee hinuntersehen können. Ich habe mal einen Tag gesehen, wie zwei Straßenbahnen kollidiert sind und was das für ein Tohuwabohu war.

Aber das alles waren Kosten, die wir erst einmal haben verdienen müssen und die am Ersten des Monats in Form von Miete und Nebenkostenvorauszahlung schon mal sofort wieder weg waren.

Online ist das anders, du brauchst nicht zwingend ein Ladengeschäft.

Und der vierte Punkt ist, dass du grundsätzlich Marge hast, wenn du online unterwegs bist.

Wir können jetzt lange über die betriebswirtschaftlichen Begrifflichkeiten Ertrag, Deckungsbeitrag, Marge, Rohertrag – was auch immer – diskutieren, das will ich gar nicht.

Ich benutze den Begriff Marge, weil er eine gewisse Allgemeingültigkeit im Sprachgebrauch hat, nämlich die Differenz zwischen dem, was du einnimmst und dem, was du ausgibst, das ist deine Marge.

Und weil du ja online so geringe Kosten hast und auf der anderen Seite so eine große Reichweite hast, wie wir gerade besprochen haben, ist auch deine Marge online riesig im Vergleich zu offline.

Nehmen wir einen Lebensmittelhändler wie du ihn an jeder Straßenecke siehst. Wenn du im Lebensmittelhandel eine Umsatzrendite von ein bis zwei Prozent machst, also ein bis zwei Prozent Geld übrig behältst von jedem Euro, den du einnimmst, dann bist du im Lebensmittelhandel super unterwegs.

Auf der anderen Seite: Online, im Online-Marketing und im Online-Business, ist die Marge auf digitale Produkte nahezu unendlich.

Wie gesagt, du hast die Fixkosten für deine Webseite und zahlst die Shopping Kart und den E-Mail-Anbieter mit monatlichen Kosten, aber der ganz große Rest, also 80, 85, 90 Prozent deiner Umsätze sind Marge. Du siehst, sich online darum zu kümmern, die eigenen Leistungen und Produkte zu verkaufen, ist sehr viel sinnvoller, als das offline zu tun.

Und jetzt kommt’s: Insbesondere, wenn du selbständig bist oder nur ein kleines (finanzschwaches) Business betreibst, ist online genau die Art und Weise, die du brauchst, um dich und deine Leistungen zu verkaufen.

Gilt das auch für Offline-Businesses?

Ich bekomme aber oft zu hören, “was mache ich denn mit meinen klassischen Offline-Angeboten? Das funktioniert online nicht.”

Ich möchte dich mit einem Begriff bekannt machen, den ich “Medienbruch” nenne.

Er besagt, dass Du ja nicht online deine Leistungen verkaufen musst.

Du kannst ja online auch einen Kennenlerntermin oder einen Telefontermin vermarkten. Oder, wenn du der Frisör bist, könntest du online eine Buchung für einen Platz oder einen Terminslot in deinem Shop verkaufen.

Dann passiert ein Medienbruch, das heißt, die Leute greifen entweder zum Telefonhörer, physisch, haptisch, sie greifen auf ihrem Schreibtisch zu einem Telefon und rufen dich an, das ist eine Offline-Handlung. Oder sie ziehen sich die Jacke und die Schuhe an, nehmen den Regenschirm und laufen zu dir in deinen Frisörsalon. Auch das ist total offline.

Das heißt, wenn du an Online-Marketing denkst und etwas klassisches Offlinemäßiges tust, denke bei Online-Marketing nicht daran, das Geld online zu kassieren, sondern denke daran, online eine Terminbuchung zu erreichen.

Das Ziel online für Offline-Businesses ist die Terminbuchung, damit ein Medienbruch zustande kommt und der Kunde und Interessent etwas in der echten Welt tut, was online ausgelöst worden ist.

Fazit: Auch als reines Offline-Business, nicht nur als Inhaber eines Online-Businesses, hilft dir ein Online-Verkaufstrichter viel schneller und leichter, deine Zielgruppe zu erreichen und massiv Kosten einzusparen. Ergo: Marge zu produzieren.

Das sollte dich, wenn ich es bisher in der vergangenen Folgen von Unternehmer FM noch nicht geschafft haben sollte und auch bis heute noch nicht geschafft habe, davon überzeugen, dein Online- aber auch dein Offline-Business online zu vermarkten.

In der nächsten Episode nenne ich auch noch ein spannendes Praxisbeispiel aus meiner eigenen Vergangenheit, das dich dann letztlich vollends überzeugen sollte.

Eigentlich bleibt jetzt nur noch eine Frage übrig, die vier betriebswirtschaftlichen Gründe sind meiner Meinung nach überzeugend:

Wie verkauft man denn nun online seine Leistungen und Produkte richtig?

Auch diese Frage wurde mir in den vergangenen Wochen und Monaten wahnsinnig oft gestellt. Und ich sehe gute wie schlechte Beispiele in meinem Netzwerk, unter meinen Facebook-Freunden, unter meinen E-Mail-Lesern, unter meinen Podcast-Hörern.

Das ganze Thema Verkaufstrichter und Online-Verkaufen habe ich auch in einem PDF zusammengefasst, wo ich dir fünf Schritte erkläre, wie du einen solchen Online-Verkaufstrichter aufbaust.

PDF zu Laufend Neue KundenLade Dir mein Machermemo herunter

Darin zeige ich Dir die 5 Schritte, die Du gehen musst, um eine konstant hohe Nachfrage gut zahlender Kunden aufzubauen, um Dir um den Umsatz der kommenden Monate keine Sorgen mehr machen zu müssen.

Darin findest du unter anderem auch drei Fragen, die dir deine Kunden niemals stellen würden, die du aber beantworten musst, wenn du etwas verkaufen willst.
Mach Dir Dein Business einfacher!

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Einladung zum kostenlosen Online-Workshop