Von zuhause aus arbeiten: ein Weg zu mehr Zeit und Geld? (Episode 107)

von zuhause aus arbeiten

Von zuhause aus arbeiten, das klingt für viele Selbständige nach einem Traum. Wenn immer mehr Angestellte im Home Office arbeiten, warum dann nicht auch Business Owner wie du?

Die Vorteile liegen dabei auf der Hand: Kurzer Anfahrtsweg, ständige Erreichbarkeit und der Chef am eigenen Arbeitsplatz sein. Doch ohne straffe Organisation kann aus dem Traum ein Albtraum werden.

Wenn auch du lernen willst, wie du dir in den eigenen vier Wänden einen Arbeitsplatz erstellen kannst, an dem du auch wirklich Zeit und Platz zum Arbeiten findest, findest du hier die wichtigsten Tipps.

Von zuhause aus arbeiten lohnt sich

Von zuhause aus arbeiten spart Geld, so viel liegt auf der Hand. Schließlich fallen Bürokosten weg, in der Selbständigkeit durchaus ein wichtiger Faktor.

Studien konnten sogar belegen, dass das Arbeiten im Home Office durchaus effizienter sein kann als der täglich Gang in ein Büro oder den momentan so gehypeten Coworking Space. Neben einer gesteigerten Leistung in der täglichen Arbeit macht dich die Arbeit am heimischen Schreibtisch auch weniger anfällig für Krankheiten; oder zumindest fürs Krankschreiben. 😉

Gerade wenn du selbständig arbeitest, gibt es viele Gründe, deine Arbeit in dein eigenes Büro zuhause zu verlegen. Mehr Hintergrundwissen dazu erfährst du in Christians der Podcast-Episode zu diesem Artikel.

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In der Podcast-Episode erzähle ich dir noch viele andere Dinge, die über diesen Artikel hinausgehen. Reinhören lohnt sich also auch dann, wenn du den ganzen Artikel liest. 🙂

Besser arbeiten in den eigenen vier Wänden

Damit du auch im Home Office produktiv bleibst, hier ein paar Tips. Wenn du diese 7 Tipps befolgst, schaffst auch du es, deine Arbeit im Home Office zu optimieren.

1. Dein Produktivitäts-Tempel

Es mag banal erscheinen, aber gerade wenn du von zuhause aus arbeiten möchtest, brauchst du einen dedizierten Ort für deinen Job. Das sollte mindestens ein Schreibtisch und eine Arbeitsecke sein, im Idealfall hast du daheim sogar noch ein Zimmer frei.Wenn du dir diesen abgeschotteten Ort schaffst, kreierst du eine Trennlinie zwischen Beruflichem und Privatem. Das schmälert die Versuchung, auch am Schreibtisch die Zeit auf YouTube oder Facebook zu verbringen.

Setzt du dich an die Arbeit, dann arbeitest du. Diese Trennung ist gerade für Selbständige wichtig, bei denen die Versuchung hoch ist, selbst und ständig zu arbeiten. Um deinem Kopf diese Trennung zu signalisieren, ist eine räumliche Trennung unabdinglich.

Einen weiteren Vorteil hat ein eigenes Arbeitszimmer für Freelancer: Es lässt sich von der Steuer absetzen (das geht allerdings nur mit einem tatsächlich abgetrennten Raum).

2. Arbeitszeiten festlegen

Auch eine tatsächliche Arbeitszeit fördert die Disziplin, denn so gerätst du nicht in Versuchung, mitten in der Nacht mit dem Laptop im Bett zu arbeiten. Beim Schritt in die Selbständigkeit gehört die richtige Arbeitsdisziplin ohnehin zu den Schlüsselfaktoren, eine räumliche und zeitliche Trennung ist hierfür essentiell.

3. Die richtige Beleuchtung sicherstellen

Aus Beleuchtung die Erleuchtung: In Teilen reagiert das menschliche Gehirn noch wie in der Urzeit. Helligkeit signalisiert uns den Tag und damit reagiert unser Gehirn mit der Ausschüttung von Hormonen, die uns wach und aktiv machen. Das kannst du zu deinem Vorteil nutzen, indem du an deinem heimischen Arbeitsplatz für eine entsprechende Beleuchtung sorgst. Fenster durchfluten einen Arbeitsraum mit flächigem Licht, bei Lampen empfehlen sich die inzwischen handelsüblichen LED-Leuchten.

Wenn du effizient von zuhause aus arbeiten möchtest, hilft dir eine kühle Lichttemperatur. Leicht diffuses Licht entspannt die Augen zusätzlich, selbst wenn du länger am Bildschirm sitzt. Diese Art der Lichtdiffusion erreichst du entweder über altmodische Lamellenleuchten oder indem du das Licht zunächst gegen eine weiße Wand scheinst, welche es anschließend reflektiert.

4. Genug Pausen machen

Einfach mal Pause machen: Ohne betrieblich festgeschriebene Pausen scheint die Zeit oft in Vergessenheit zu geraten. So arbeitest du in der Selbständigkeit oft stundenlang durch und bemerkst den Lauf der Zeit erst, wenn der Magen knurrt oder dir die Augen zufallen. Das mag mal durchaus in Ordnung sein und dringende Deadlines erfordern dies oft, doch ohne regelmäßige Pausen wird dich die Ermüdung früher oder später einholen.

Wie es sich also empfiehlt, deine Arbeit zu takten, solltest du auch einen Rhythmus für deine Pausen finden. Regelmäßige Mahlzeiten und das berühmte Vertreten der Beine halten die Arbeitsmoral konstant hoch und sind keine verlorene Zeit. Pausen setzen neue Kräfte frei und so kannst du auch über die Jahre hinweg glücklich von zuhause aus arbeiten.

EIN SPANNENDES THEMA, NE?

Besonders angenehm ist die Arbeit im Home Office, wenn die Kundschaft automatisch hereinkommt und nicht akquiriert werden muss. Wie du dass erreichst, erkläre ich dir in einem kostenlosen Onlinekurs – einfach den Link klicken.

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5. Sich Freigang erlauben

So schön es für dich sein kann, von zuhause aus arbeiten zu können, so belastend kann es auch werden. Wenn du sowohl Arbeitstag als auch Freizeit in den heimischen vier Wänden verbringst, dann kann Lagerkoller durchaus eine der Folgen sein. Dem solltest du aktiv entgegen wirken und wenn du schon die Arbeit im gleichen Haushalt verrichtest, in dem du auch schläfst.

Wie deine Bedürfnisse hierbei aussehen, weißt du selbst sicher am Besten. Manchen reicht eine einsame Joggingrunde im Wald, andere treffen sich regelmäßig mit Freunden und Kollegen im Café. Etwas Sonnenlicht und fachlicher oder fachfremder Diskurs helfen immer als bewusste Ablenkung und erhöhen die Konzentration im Arbeitsalltag.

6. Ergonomie nicht vergessen

Wenn du selbst für deine Büroeinrichtung zuständig bist, so wirst du vielleicht geneigt sein, einfach etwas alte Einrichtung zu einem Arbeitszimmer zu basteln oder im schwedischen Möbelhaus deines Vertrauens einen Bürostuhl zu kaufen. Doch Ergonomie am Arbeitsplatz ist wichtig, für deine Gesundheit ebenso wie für deine Leistung. Ein Bürostuhl, der im Sitzen deine Wirbelsäule schont, kann also durchaus eine sinnvolle Investition sein.

Besonders reizvoll sind Schreibtische, welche Arbeiten im Stehen erlauben. Dies hat sich in den letzten Jahren als Alternative zum tiefen Schreibtisch entwickelt, denn durch die Arbeit im Stehen förderst du deine Durchblutung. Schreibtische mit verstellbarer Höhe erlauben es dir, flexibel sitzend oder stehend von zuhause aus arbeiten zu können. So bist du auf jede Gegebenheit optimal vorbereitet.

Was für die Büromöbel gilt, gilt in gleichem Maße auch für die technische Ausstattung. Ergonomische Mäuse und Tastaturen erleichtern dir das Arbeiten ebenso wie der Monitor auf individuell angepasster Höhe.

7. Ordnung halten

Ordnung ist das halbe Leben: Ohne dass der Chef einem über die Schulter schaut, kann die Ordnung am Arbeitsplatz schon einmal aus den Fugen geraten. Das ist nicht nur wenig motivierend, sondern summiert sich auch über längere Zeit. Verliert dein Home Office erst einmal die Grundordnung, so stapeln Papiere, Unterlagen und Kabel sich schnell.

Das kostet dich Zeit und Nerven.

Entsprechend empfiehlt es sich, immer eine gewisse Grundordnung zu halten und im Zweifelsfall etwas Zeit ins tägliche Aufräumen und etwas Geld in geräumige Ablagen zu investieren.
Fühlst du dich an deinem Arbeitsplatz wohl – und gerade in deinem Zuhause sollte das der Fall sein -, dann fällt dir auch die Arbeit viel leichter.

8. Belastungen gut austarieren

Die richtige Balance finden: Unter Angestellten und Selbständigen gleichermaßen gilt die Work-Life-Balance als angestrebtes Ideal. Schließlich möchte in unserer Generation niemand mehr 40 Stunden hinter einem Fließband gefangen sein, um dann im Pauschalurlaub entspannen zu müssen.

Stattdessen geht es um das richtige Maß und genau das kann aus den Fugen geraten, wenn du zuhause aufwachst, arbeitest, entspannst und dann wieder einschläfst.

Es erfordert etwas Übung und Feingefühl, nicht 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche erreichbar zu sein – selbst wenn du jederzeit von zuhause aus arbeiten könntest. Dieser Luxus ist es aber, der die langfristig erfolgreichen Freelancer von den chronischen Burnout-Patienten unterscheidet.

Home, Sweet Home Office – Von zuhause aus arbeiten leicht gemacht

Ob Selbständigkeit oder Festanstellung bist, die Arbeit im Home Office bringt für dich Chancen und Herausforderungen. Wenn du dich entsprechend darauf einstellst, von zuhause aus zu arbeiten, dann bleibst du allerdings nicht nur flexibel, sondern auch effizient und sogar sparsam. Am wichtigsten ist es, erst einmal den richtigen Rhythmus für die heimische Arbeit zu finden und zwischen Beruf und Freizeit zu trennen.

Meine Frage an dich: Welche Erfahrungen hast du mit dem Home Office gemacht? Schreibe mir gerne hier einen Kommentar.

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