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Viele meiner Kunden machen sich vorab große Gedanken, wenn sie ActiveCampaign einrichten möchten. Die Technik hinter Newslettern bereitet oft großes Kopfzerbrechen und hindert am Start. Ich kann dich allerdings direkt beruhigen, denn so schlimm ist es wirklich nicht.

Du hast dich nun dazu entschieden, deine Newsletter über ActiveCampaign zu versenden? Dann geht es zunächst darum, deine Liste und das Formular richtig anzulegen.

Ich zeige dir gerne, was du alles beachten musst, um ActiveCampaign einzurichten. Nach dieser Anleitung wirst du mir sicher zustimmen, dass diese Einrichtung der Technik nur halb so wild war. Schon in wenigen Minuten ist alles erledigt. Übrigens war ich der erste offizielle ActiveCampaign-Berater im deutschsprachigen Raum. Daher ist es für mich ein Leichtes, dir die Software einfach und nachvollziehbar zu erklären.

In meinem kostenlosen Kurs zeige ich dir alles, was du über die Nutzung ActiveCampaign wissen musst.

All diese Schritte findest du auch in meinem Video und kannst sie einfach „nachklicken“.

ActiveCampaign einrichten Schritt 1: Logge dich in das Dashboard ein

Deinen Account bei ActiveCampaign hast du bereits und loggst dich dort ein. Falls du dort noch keinen Account hast, befolge gerne diese Anleitung in meinem kostenlosen Leitfaden. Hierüber kannst du dir auch einen kostenfreien Test-Account anlegen.

ActiveCampaign einrichten Schritt 2: Umstellung auf Deutsch und grundlegende Eingaben

Falls du die Software lieber auf Deutsch und nicht, wie standardmäßig eingestellt, auf Englisch nutzen möchtest, befolge einfach die folgenden Schritte: Suche in ActiveCampaign unter Settings den Eintrag für die Sprache der Benutzeroberfläche. Ändere sie vom standardmäßig eingestellten “English” in “German” und speichere die Einstellung.

Anschließend musst du die Versandadresse deines Unternehmens beziehungsweise deine persönliche Adresse hinterlegen. Diese Daten werden in deinen E-Mails im Footer verwendet. Klicke in den Einstellungen auf “Adressen” und füge eine neue Adresse hinzu.

Du klickst auf “eine Adresse hinzufügen” und trägst deinen Firmennamen und die Adresse ein. In der zweiten Adresszeile kannst du weitere Angaben machen, wie beispielsweise Etagen oder Sektoren. Du trägst zudem die Postleitzahl und die Stadt ein und klickst auf “Adresse hinzufügen”.

ActiveCampaign einrichten Schritt 3: Anzeige von möglichen Fehlern

Etwas im System funktioniert nicht und du kommst deshalb nicht weiter? ActiveCampaign informiert dich sofort, wenn es Probleme mit der Software gibt. Hierfür wurde die Unterseite http://status.activecampaign.com/ eingerichtet. Auf dieser Seite wird in Echtzeit angezeigt, ob Teile des Systems fehlerbehaftet sind. Zudem wird hier angezeigt, ob an den Fehlern bereits gearbeitet wird.

Du kannst dich sogar mit deiner E-Mail-Adresse eintragen, um weitere Informationen zu erhalten. ActiveCampaign wird dich sofort per E-Mail informieren, wenn Teile des Systems ausfallen. So musst du dich nicht ärgern, denn der Fehler liegt nicht bei dir.

ActiveCampaign einrichten Schritt 4: Anlegen der E-Mail-Liste

Alle E-Mail-Marketing-Programme sammeln E-Mail-Adressen und Kontaktdaten in Listen. Das kannst du dir wie eine Excel-Liste vorstellen, in der alle Kontaktdaten untereinander gespeichert werden.

Damit du den gesamten Verkaufsprozess verstehst, lade dir unbedingt auch die Starter-Anleitung herunter.

Jetzt kannst du hier weitermachen.

Die Liste legst du an, indem du auf “Listen” klickst. Klicke dann oben auf “eine Liste hinzufügen” und gib der Liste einen Namen. Ich empfehle meinen Kunden, die Bezeichnung “Hauptliste” zu verwenden. Das ist die Liste, in der alle E-Mail-Kontakte gesammelt werden.

Dann gibst du eine Domain ein. Ich empfehle dir, dass du dafür den Namen der Startseite deiner Webseite wählst.

Darunter erinnerst du deine Kontakte daran, warum sie in dieser Liste sind. Du kannst zum Beispiel schreiben: “Du erhältst diese Nachricht, weil du dich bei XY für diese E-Mails eingetragen hast”. Dann klickst du auf “hinzufügen” und die Liste ist hinzugefügt.

ActiveCampaign einrichten Schritt 5: Einrichten des Formulars

Wenn du ActiceCampaign einrichten möchtest, ist zunächst die Einrichtung des Formulars wichtig. Mit dem Formular können deine Webseitenbesucher Daten auf deiner Webseite eintragen. ActiveCampaign kann diese Daten erfassen und in der Datenbank in deinem ActiveCampaign-Account für dich zur Verwendung speichern. Mit dem Eintrag ins Formular lösen deine Webseitenbesucher das Double-Opt-In aus. Damit geben sie dir die Erlaubnis, ihnen E-Mails zu senden.

Damit Webseitenbesucher sich von nun an auch in deiner E-Mail-Liste und für deinen Newsletter eintragen können, musst du ein Formular anlegen. Das geht unter “Formulare”. Klicke dann auf “neues Formular erstellen” und vergebe einen Namen. Du bleibst auf “Inline Formular” und wählst hier eine Liste aus, in die sich deine Interessenten für deinen Newsletter eintragen können. Dann wählst du die Hauptliste aus, klickst auf “anlegen” und kommst in den Formulardesigner. Hier kannst du verschiedene Dinge ausführen .

Der Formulardesigner

Das Feld für die E-Mail-Adresse erkennst du an dem kleinen Kreuzchen. Das ist ein Pflichtfeld, denn die E-Mail-Adresse muss immer abgefragt und im Formular hinterlegt werden. So ist ActiveCampaign in der Lage, die im Formular gesammelten Daten dem richtigen Kontakt zuzuordnen. Mit “entfernen” und über “Optionen”, “Felder” und “Standard” kannst du weitere Felder, die ausgefüllt werden müssen, hinzufügen oder entfernen.

Damit kannst du dein Formular designen, wenn du AcitiveCampaign einrichten wirst. Die Textfelder im Formularblock änderst du, indem du hineinklickst. Dort schreibst du beispielsweise hinein: “Trage dich für meinen Newsletter ein. Dieser erscheint wöchentlich und ist kostenfrei.” Dann ist das Formular auch schon fertig. Du veränderst also die Textblöcke im Formular. Hier hinterlegst du die entsprechenden Felder und Informationen, die du vom Webseitenbesucher abfragst.

Vergiss nicht, dass die E-Mail-Adresse ein Pflichtfeld ist. Das Vornamenfeld kannst du auch zum Pflichtfeld machen, indem du ein Häkchen bei “notwendig” setzt. Das gilt ebenso für alle anderen Eintragefelder in dem Formular, die du hinzufügst. Du kannst selbst entscheiden, ob sie notwendige Pflichtfelder sind oder nicht. Wenn du ein Feld als Pflichtfeld markierst, kann der Webseitenbesucher das Formular nicht abschicken. Dies gilt, solange keine Informationen im entsprechenden Feld eingetragen sind.

Ist dein Formular fertig erstellt, klickst du auf “integrieren” und bekommst den HTML-Code. Diesen kannst du dann auf deine Webseite packen. Die Webseitenbesucher können sich nun in dein Formular und damit in deinen Newsletter eintragen.

ActiveCampaign einrichten Schritt 6: Aktivierung des Double-Opt-In

Nun bist du schon beim letzten Schritt angekommen, wenn du ActiveCampaign einrichten möchtest. Jetzt musst du nur noch das Double-Opt-In aktivieren. Das ist der Bestätigungsvorgang für deine Webseitenbesucher und neuen E-Mail-Abonnenten. Es dient dazu, dass niemand Schindluder treiben kann. Es könnte ja zum Beispiel eine Person deine Daten unerlaubt in meine E-Mail-Liste eintragen.

Das Double-Opt-In ist also notwendig, um Ärger zu vermeiden. Die Einstellung für Single- und Double-Opt-In findest du an der Stelle, an der du das Formular gestaltest. Du klickst auf “Optionen” sowie auf das Einstellungsrädchen neben “Hauptliste” und erhältst dann die Information, dass die Opt-In-Bestätigung aktiviert ist. Das ist die Bezeichnung in der ActiveCampaign-Sprache für Double-Opt-In.

Du kannst sie mit einem Klick deaktivieren. So können alle Personen, die sich jetzt in das Formular eintragen, automatisch aktiv sein und E-Mails empfangen. Oder du aktivierst das Double-Opt-In. Das heißt, es bekommt niemand E-Mails von deinem ActiveCampaign-Account, der den Double-Opt-In-Prozess nicht durchlaufen hat. Die Double Opt-In-E-Mail kannst du dir in der Vorschau anzeigen lassen.

Vielleicht findest du den Standardtext nicht sehr motivierend für deine Leser. Dann klickst du einfach auf “bearbeiten”, kommst in den E-Mail Editor und kannst den Mailtext verändern. Ich empfehle dir, den Text auf Deutsch zu gestalten. Ein Beispiel wäre: „Vielen Dank für dein Interesse an meinem Newsletter”. Mit Klick auf die einzelnen Textpassagen kannst du auch diese eindeutschen und verändern.

Anbei noch ein kleiner Hinweis: Ich bin kein Rechtsanwalt und darf dich nicht zum Thema DSGVO beraten. Ich empfehle dir daher, mit einem Rechtsberater darüber zu sprechen. Kläre bitte selbst ab, was du beim Double-Opt-In-Prozess bezüglich der DSGVO beachten und bei der Umsetzung berücksichtigen musst.

Du hast es geschafft!

Jetzt haben wir gemeinsam die wichtigsten Grundeinstellungen zum Thema ActiveCampaign einrichten vorgenommen. Du hast eine Liste angelegt und das Formular erstellt. Sobald du das Formular auf deiner Webseite eingebunden hast, können deine Webseitenbesucher zu E-Mail-Lesern und Abonnenten deines Newsletters werden.

Lade dir gerne noch meinen kostenlosen Ratgeber herunter. Hier erkläre ich dir, wie du automatisiert an alle deine E-Mail-Leser und Abonnenten verkaufen kannst.

Lass mich gerne in den Kommentaren wissen, ob diese Anleitung hilfreich für dich war. Ich freue mich sehr, wenn ich dir damit weiterhelfen konnte.

Falls du noch keinen ActiveCampaign Account eingerichtet haben solltest, kein Problem! Mit diesem Link kannst du die Software bei vollem Funktionsumfang vierzehn Tage lang kostenfrei testen.

*Dieser Artikel enthält Affiliate-Links. Solltest du darüber einen Kauf abschließen, entstehen für dich keine Mehrkosten, aber ich werde mit einer kleinen Provision beteiligt. Vielen Dank für deine Unterstützung!

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