Allgemeine Geschäftsbedingungen

Die folgenden „Allgemeinen Geschäftsbedingungen“ (kurz: AGB) gelten für Verträge zwischen Christian Gursky, Karl-Müller-Straße 4, 40237 Düsseldorf, Bundesrepublik Deutschland und seinen Kunden und Auftraggebern, soweit nicht etwas anderes ausdrücklich schriftlich vereinbart oder gesetzlich zwingend vorgeschrieben ist.

Abschnitt 1: Beratungs- und Coachingmandate

§ 1. Umfang und Ausführung des Auftrags
Für den Umfang der von Christian Gursky und seinen Mitarbeitern zu erbringenden Leistungen ist der erteilte Auftrag maßgebend. Der Auftrag wird nach den Grundsätzen ordnungsgemäßer Berufsausübung ausgeführt.
Christian Gursky und seine Mitarbeiter werden die vom Auftraggeber gemachten Angaben als richtig zugrunde legen.

§ 2. Haftung
Christian Gursky haftet für eigenes Verschulden sowie für das Verschulden seiner Erfüllungsgehilfen. Soweit ein Schadensersatzanspruch des Auftraggebers nicht innerhalb einer Frist von drei Monaten nach Beendigung des Vertrages gegen Christian Gursky schriftlich geltend gemacht wird, verfällt der Anspruch des Auftraggebers auf Schadensersatz.

§ 3. Verschwiegenheitspflicht
Christian Gursky ist verpflichtet, über alle Tatsachen, die ihm im Zusammenhang mit der Ausführung des Auftrags zur Kenntnis gelangen, Stillschweigen zu bewahren, sofern der Auftraggeber ihn nicht schriftlich von dieser Verpflichtung entbindet. Die Verschwiegenheitspflicht besteht auch nach Beendigung des Vertragsverhältnisses fort. Die Verschwiegenheitspflicht besteht in unveränderter Form auch für die Mitarbeiter, für eingesetzte Dritte sowie deren Mitarbeiter.
Soweit sie der Wahrung berechtigter Interessen entgegensteht, reduziert sich deren Umfang im zur Durchsetzung notwendigen Maße.
Christian Gursky ist auch insoweit von der Verschwiegenheitspflicht entbunden, als er nach eventuell maßgeblichen Versicherungsbedingungen der Berufshaftpflichtversicherung zur Information und Mitwirkung verpflichtet ist. Christian Gursky darf Berichte, Gutachten und sonstige schriftliche Äußerungen über die Ergebnisse seiner Tätigkeit Dritten nur mit Einwilligung des Auftraggebers aushändigen.

§ 4. Pflichten des Auftraggebers
Der Auftraggeber ist zur Mitwirkung verpflichtet, soweit es zur ordnungsgemäßen Erledigung des Auftrags erforderlich ist. Insbesondere hat er
Christian Gursky unaufgefordert alle für die Ausführung des Auftrags notwendigen Unterlagen vollständig und so rechtzeitig zu übergeben, dass
Christian Gursky und seinen Mitarbeiter eine angemessene Bearbeitungszeit zur Verfügung steht. Entsprechendes gilt für die Unterrichtung über alle Vorgänge und Umstände, die für die Ausführung des Auftrags von Bedeutung sein können. Der Auftraggeber ist verpflichtet, alle schriftlichen und mündlichen Mitteilungen zur Kenntnis zu nehmen und bei Zweifelsfragen Rücksprache zu halten. Der Auftraggeber hat alles zu unterlassen, was die Ausführung des Auftrags beeinträchtigen könnte. Der Auftraggeber verpflichtet sich, Arbeitsergebnisse nur mit Christian Gurskys schriftlicher Einwilligung weiterzugeben. Ausgenommen sind Dritte, an die sich die Weitergabe bereits aus dem Auftragsinhalt ergibt.

§ 5. Unterlassene Mitwirkung und Annahmeverzug des Auftraggebers
Unterlässt der Auftraggeber eine ihm nach § 4 oder sonst wie ob
liegende Mitwirkung oder kommt er mit der Annahme der angebotenen Leistung in Verzug, so ist Christian Gursky berechtigt, eine angemessene Frist zur Abhilfe mit der Erklärung zu bestimmen, dass er die Fortsetzung des Vertrags nach Ablauf der Frist ablehnt. Nach erfolglosem Ablauf der Frist darf Christian Gursky den Vertrag fristlos kündigen (vgl. § 8). Unberührt bleibt der Anspruch auf Ersatz der ihm durch den Verzug oder die unterlassene Mitwirkung des Auftraggebers entstandenen Mehraufwendungen.

§ 6. Bemessung der Vergütung
Die Vergütung bemisst sich grundsätzlich nach dem mit dem Auftraggeber im Einzelauftrag vereinbarten Entgelt. Christian Gursky ist berechtigt, angemessene Abschlagszahlungen zu verlangen. Sofern die Auftragsbestandteile nichts anderes regeln, werden Beratungsleistungen und beratungsähnliche Leistungen mit einem Stundensatz von netto EUR 230 und sonstige Leistungen mit einem Stundensatz von netto EUR 110 berechnet. Sofern nichts anderes vereinbart ist, gelten diese Vergütungssätze für alle Folgeaufträge und Mehraufwendungen, die das vereinbarte Auftragsvolumen übersteigen, jedoch zur vollständigen Auftragserfüllung notwendig sind. Des Weiteren sind alle Auslagen, die im Zusammenhang mit der Auftragserfüllung entstehen, in entstandener Höhe zu erstatten. Für Fahrtkilometer gilt ein Ansatz von 0,70 EUR-Cent je Kilometer. Ferner ist Christian Gursky berechtigt, eine Verwaltungskostenpauschale in Höhe von 7% der Rechnungssumme zu verlangen.

§ 7. Beendigung des Vertrags
Der Vertrag endet durch Erfüllung der vereinbarten Leistungen, durch Ablauf der vereinbarten Laufzeit oder durch Kündigung. Der Vertrag endet nicht durch den Tod, durch den Eintritt der Geschäftsunfähigkeit des Auftraggebers oder im Falle einer Gesellschaft als Auftraggeber durch deren Auflösung. Mit Beendigung des Vertrags hat der Auftraggeber die bei ihm zur Ausführung des Auftrags eingesetzten Hilfsmittel, angefertigten Kopien sowie sonstige Unterlagen unverzüglich herauszugeben bzw. von eigenen Datenspeichern zu löschen.

§ 8. Vergütungsanspruch bei vorzeitiger Beendigung
Endet der Auftrag vor der vollständigen Ausführung, so richtet sich der Vergütungsanspruch im prozentualen Verhältnis zum Gesamtauftrag.

§ 9. Aufbewahrung, Herausgabe oder Zurückbehaltung von Unterlagen
Auf Anforderung des Auftraggebers, spätestens nach Beendigung des Auftrags, hat Christian Gursky
dem Auftraggeber die Unterlagen innerhalb einer angemessenen Frist herauszugeben.
Werden Unterlagen des Auftraggebers nicht binnen von 3 Monaten abgeholt, ist Christian Gursky berechtigt, diese Unterlagen zu vernichten. Christian Gursky kann von Unterlagen, die er an den Auftraggeber zurückgibt, Abschriften, Kopien oder elektronische Ablichtungen anfertigen und zurückbehalten. Christian Gursky kann ferner die Herausgabe seiner Arbeitsergebnisse und der Handakten verweigern, bis seine Rechnungen und Auslagenvollständig gezahlt und erstattet wurden.

Abschnitt 2: Digitale Informationsprodukte
Die Regelungen in diesem Abschnitt beziehen sich speziell auf Online-Angebote.

§ 10. Gegenstand sogenannter digitaler Informationsprodukte
Es handelt sich bei digitalen Informationsprodukten um Angebote, bei denen der Teilnehmer elektronischen Zugriff auf die Leistung erhält und selbständig und in eigenem Tempo die bereitgestellten Materialien bearbeitet. Mit dem Erwerb erkennt der Teilnehmer diese AGB an.
Digitale Informationsprodukte werden grundsätzlich nur an Selbständige, Unternehmer und sonstige gewerbliche Kunden verkauft.

§11. Leistungsumfang und Terminvereinbarungen
Der Leistungsumfang und leistungsbezogene Termine ergeben sich ausschließlich aus den zum Angebot gehörigen Verkaufs- und Angebotsseiten.
Es besteht grundsätzlich kein Anrecht auf darüber hinausgehende Betreuung und Beratung durch Christian Gursky, insbesondere auch nicht auf Beurteilung einzelner Ergebnisse, wenn dies nicht explizit Bestandteil der Verkaufsinformationen ist.
Es besteht kein Recht auf eine Nach- oder Wiederholung von Veranstaltungen (auch Online-Präsenzveranstaltungen), zu denen der Teilnehmer nicht erscheint. Dies gilt nicht, wenn der Grund für die Aussetzung oder Verschiebung in der Person von Christian Gursky liegt und die Terminverschiebung nicht mindestens 24 Stunden zuvor bekannt gegeben wurde.
Bei Abo-Angeboten besteht Zugang zu den Inhalten nur solange, solange der Kunde sein Abonnement aufrechterhält und den Zahlungen fristgerecht nachkommt.
Bei sogenannten „Lifetime“-Zugängen, die kein Enddatum besitzen, gilt als vereinbart, dass diese solange bestehen bleiben, wie das Webangebot öffentlich verfügbar ist; mindestens jedoch 24 Monate nach Kaufdatum.

§ 12. Preis, Zahlung und Rücktrittsrecht
Kaufpreise und Teilnahmegebühren sind vor Zusendung der persönlichen Zugangsdaten oder Materialien vollständig zu entrichten.
Sofern Christian Gursky eine sogenannte „Geld-zurück-Garantie“ anbietet, die über das gesetzliche Minimum hinausgeht, gilt diese nur dann, wenn nicht bereits von persönlichen Beratungen und Feedback-Gesprächen Gebrauch gemacht wurde, sofern diese Teil des Angebots sind.

§ 13. Vertraulichkeit
Im Rahmen der Durchführung von digitalen Informationsprodukten können private oder geschäftliche Details zur Sprache kommen. Jeder Teilnehmer verpflichtet sich, sämtliche Informationen vertraulich zu behandeln. Diese Verpflichtung besteht auch nach dem Ende weiter.
Ferner ist jedem Teilnehmer bekannt, dass Christian Gursky nicht für die lückenlose Sicherheit hinterlegter Daten auf Datenspeichern oder bei elektronischer Kommunikation garantieren kann. Selbstverständlich aber ist auch Christian Gursky an die Verschwiegenheitsvereinbarung gebunden.

§ 14. Haftungsausschluss
Jeder Teilnehmer handelt auf eigenes Risiko und ist selbst für seine Ergebnisse verantwortlich, da alle angebotenen Inhalte lediglich Empfehlungscharakter besitzen. Eine Haftung für einen konkreten, bestimmbaren oder zugesagten Erfolg kann nicht übernommen werden. Alle Informationen wurden von Christian Gursky nach bestem Wissen und Gewissen bereitgestellt, jedoch haftet er nicht für die Richtigkeit der Informationen und auch nicht für eventuelle Schäden, die durch die Anwendung der genannten technischen Lösungen oder Strategien entstehen.

§ 15. Urheberrecht
Alle Materialien, die im Rahmen digitaler Informationsprodukte zur Verfügung gestellt werden, unterliegen dem geltenden Urheberrecht, dürfen nur im Rahmen und nach Maßgabe der Teilnahme genutzt und nicht weitergegeben, veröffentlicht oder selbst kommerziell eingesetzt werden.
Sie sind ausschließlich zur persönlichen Nutzung des Teilnehmers bestimmt.

Abschnitt 3: Sonstige Regelungen

§ 16. Elektronische Korrespondenz
Der Auftraggeber willigt ein, Korrespondenz die im Zusammenhang mit der Erfüllung des Auftrags in Verbindung steht auch auf elektronischemWege (in der Regel per E-Mail) entgegenzunehmen, sofern Christian Gursky keine die Natur der elektronischen Datenübertragung übersteigende Sicherheitslücke bekannt ist.

§ 17. Anzuwendendes Recht, Erfüllungsort und Gerichtsstand
Für den Auftrag, seine Ausführung und die sich hieraus ergebenden Ansprüche gilt nur deutsches Recht. Erfüllungsort ist der Ort der beruflichen Niederlassung von Christian Gursky. Gerichtsstand ist Düsseldorf. Für Klagen von Christian Gursky ist Düsseldorf gleichfalls Gerichtsstand, wenn der Kunde Vollkaufmann ist oder kein allgemeiner Gerichtsstand in Deutschland gilt.

§ 18. Bestimmungen zur Teilnichtigkeit und Wirksamkeit
Falls einzelne Bestimmungen dieser Allgemeinen Geschäftsbedingungen unwirksam sind oder werden sollten, wird die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen dadurch nicht berührt. Die unwirksame Bestimmung ist durch eine gültige zu ersetzen, die dem wirtschaftlichen Willen der Bestimmung möglichst nahe kommt.

§ 19. Änderungen und Ergänzungen
Änderungen und Ergänzungen dieser Auftragsbedingungen bedürfen der Schriftform. Dies gilt auch für das Schriftformerfordernis selbst.

§ 20. Stand der AGB
Diese AGB sind vom Stand 01.07.2014 und mit diesem Datum gültig.

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